Kirchliche Sozialstation Marktoberdorf wächst und stärkt Demenzhilfe für 2024
Christoph Koch IIKirchliche Sozialstation Marktoberdorf wächst und stärkt Demenzhilfe für 2024
Die Kirchliche Sozialstation Marktoberdorf verzeichnet weiterhin stetiges Wachstum und unterstützt gleichzeitig Hunderte Bedürftige. Im Jahr 2023 betreute die Einrichtung durchgehend zwischen 240 und 260 Menschen. Aktuelle Wahlen und finanzielle Weichenstellungen prägen nun die Ausrichtung für das Jahr 2024.
Zu Beginn des Jahres stand die Sozialstation vor wichtigen personellen Veränderungen: Johanna Schmid schied aus gesundheitlichen Gründen als Schatzmeisterin aus, was eine Umbesetzung notwendig machte. Wolfgang Guggenmos übernahm ihre Position, während Rosemarie Klimm als Ersatzmitglied in den Vorstand berufen wurde, um Schmidts bisherige Aufgaben zu übernehmen. Zudem begrüßte der Beirat sechs neue Mitglieder: Michael Diepolder, Jutta Jandl, Stadtpfarrer Oliver Rid, Karl Martin Schmidt, Helga Zötl und Dr. Georg Weinhart.
Finanziell sicherte sich die Kirchliche Sozialstation durch erfolgreiche Gebührenverhandlungen mit den Kostenträgern eine stabile Grundlage. Dadurch bleibt die Einrichtung wirtschaftlich handlungsfähig und kann ihr Angebot weiter ausbauen. Zusätzlich flossen 2024 Mittel in Höhe von 9.000 Euro aus einem Zuschuss des Vereins, der besonders belasteten Klienten in schwierigen Lebenslagen zugutekommen soll. Weitere 7.000 Euro aus Mitgliedsbeiträgen sind in diesem Jahr für die Station vorgesehen.
Für 2024 plant die Kirchliche Sozialstation die Teilnahme an zwei Ausstellungen im Rahmen der Bayerischen Demenzwoche. Die Veranstaltungen sollen die Öffentlichkeit sensibilisieren und die Arbeit der Einrichtung in der Begleitung von Demenzerkrankten und ihren Angehörigen vorstellen.
Mit erneuerter Führung und gestärkter Finanzlage geht die Kirchliche Sozialstation gestärkt in die Zukunft. Die insgesamt 16.000 Euro aus Zuschüssen und Mitgliedsbeiträgen kommen dem täglichen Betrieb zugute, während die Präsenz auf der Bayerischen Demenzwoche ihre Bedeutung in der kommunalen Pflege weiter unterstreichen wird.






