KI-gestütztes Crowd-Management soll Oktoberfest vor Überfüllung retten
Maren WeihmannKI-gestütztes Crowd-Management soll Oktoberfest vor Überfüllung retten
Deutsches Start-up schlägt Hightech-Lösung gegen Überfüllung auf dem Oktoberfest vor
Beim letzten Oktoberfest kam es aufgrund übermäßigen Besucherandrangs zu vorübergehenden Schließungen – ein Problem, das Sicherheitsbedenken aufwarf. Nun will das Unternehmen dataMatters mit Echtzeit-Überwachung bis 2026 solche Engpässe verhindern.
Geplant ist die Installation von Sensoren rund um die Bierzelte und Zugangswege, um Besucherströme zu erfassen. Mithilfe von Bluetooth- und LiDAR-Technologie soll das System Geräte erkennen und Personen anonym zählen – ohne Speicherung persönlicher Daten. Erfasst werden lediglich die Besucherzahlen und ihre Bewegungsmuster.
Die anonymisierten Daten fließen anschließend in eine zentrale Plattform, wo sie per KI analysiert werden. So ließen sich potenzielle Flaschenhälse vorhersagen, und die Veranstalter könnten Crowd-Management-Maßnahmen in Echtzeit anpassen. Ein ähnliches System wird bereits in anderen Städten erprobt, etwa zur Steuerung des öffentlichen Nahverkehrs und zur Verringerung von Wartezeiten.
dataMatters hat ein Betriebssystem für die Stadtplanung entwickelt, das von Energieverbrauch bis hin zu Verkehrsströmen optimiert. Zwar hofft das Start-up, seine Technologie bis zum Oktoberfest 2026 einzusetzen, doch stehen noch Details offen – darunter die Frage, welcher Anbieter das System umsetzen wird.
Falls genehmigt, könnte das System künftige Schließungen wegen Überfüllung verhindern. Die Technologie setzt auf anonyme Erfassung und garantiert so Datenschutz bei gleichzeitiger Verbesserung der Sicherheit. Die Veranstalter werden den Vorschlag prüfen, bevor eine Entscheidung für das Oktoberfest 2026 fällt.






