Keine Kündigungen aus betrieblichen Gründen bei Kuka - Keine Kündigungen aus betrieblichen Gründen bei Kuka
Keine betriebsbedingten Kündigungen bei Kuka
Keine betriebsbedingten Kündigungen bei Kuka
Keine betriebsbedingten Kündigungen bei Kuka
- Dezember 2025, 07:48 Uhr
Der Robotikhersteller KUKA hat mit seinem Betriebsrat eine Vereinbarung getroffen, um betriebsbedingte Kündigungen am Hauptsitz in Augsburg bis Mitte 2029 zu vermeiden. Das Abkommen kommt zu einer Zeit, in der das Unternehmen weiterhin mit Herausforderungen im Bereich der Industrierobotik kämpft – allein in diesem Jahr entgingen dem Konzern Aufträge im Wert von über 100 Millionen Euro. Im Gegenzug für die Arbeitsplatzsicherheit akzeptieren die Beschäftigten verschobene Lohnerhöhungen und ausgesetzte Bonuszahlungen.
Ursprünglich hatte KUKA geplant, 400 Stellen abzubauen, später wurde diese Zahl auf 560 Vollzeitstellen erhöht. Laut der neuen Vereinbarung wird es nun bis zum 31. Juli 2029 keine betriebsbedingten Entlassungen geben. Mit diesem Schritt sollen Mittel für dringend benötigte Investitionen freigesetzt werden, während gleichzeitig die rund 3.000 Arbeitsplätze am Standort gesichert bleiben.
Carola Leitmeir, Vorsitzende des KUKA-Betriebsrats, räumte ein, dass die Vereinbarung für die Belegschaft mit Einschränkungen verbunden sei, bewertete den Kompromiss jedoch als positiven Schritt für den Standort Augsburg. Die Einigung sieht vor, dass geplante Gehaltserhöhungen und bestimmte Bonuszahlungen verschoben oder gestrichen werden. Die Mitarbeiter müssen zwar finanzielle Einbußen hinnehmen, doch das Unternehmen vermeidet damit unmittelbare Stellenstreichungen in einem schwierigen Marktumfeld.
Die Entscheidung von KUKA folgt auf ein schwieriges Jahr, in dem dem Unternehmen Neuaufträge im Volumen von über 100 Millionen Euro entgingen. Die Branche der Industrierobotik steht weiterhin unter Druck, was Unternehmen zwingt, ihre Kosten und Personalplanung anzupassen.
Die Vereinbarung garantiert den Augsburgern zwar Arbeitsplatzsicherheit bis 2029, allerdings auf Kosten von Lohn- und Bonuszahlungen. KUKA wird die eingesparten Mittel in notwendige Investitionen lenken, um die Geschäfte in einer schwierigen Phase für die Branche zu stabilisieren. Der Deal zeigt das Bemühen, finanzielle Zwänge mit der Stabilität der Belegschaft in Einklang zu bringen.






