Karneval im Rheinland startet trotz Regen und Wind in die heiße Phase
Christoph Koch IINasser Karneval-Auftakt in den Rheinfestungen - Karneval im Rheinland startet trotz Regen und Wind in die heiße Phase
Karnevalsfeiern im Rheinland haben begonnen – doch das Wetter spielt nicht mit. Im Rheinland ist der Karneval in vollem Gange, mit Köln und Düsseldorf an der Spitze der Feierlichkeiten. Zehntausende Jecken strömen zu Weiberfastnacht, dem Auftakt des Straßenkarnevals. Doch Regen und Wind könnten die Stimmung trüben.
Am Donnerstag werden in den Städten der Region Frauen symbolisch die Macht übernehmen und Rathäuser stürmen. In Köln eröffnet das traditionelle Dreigestirn – Prinz, Bauer und Jungfrau – offiziell die Feiern. In Düsseldorf werden die "Möhnen" den Oberbürgermeister in einer scherzhaften Zeremonie "entführen", während in Bonn die Beueler Wäscherinnen ihren jährlichen "Angriff" starten.
Das Wetter wird den Narren jedoch kaum hold sein: Am Donnerstag gibt es Schauer, böigen Wind und Temperaturen zwischen 8 und 11 Grad. Auch Freitag und Samstag bleibt es bewölkt, mit teils Regen oder sogar Schnee. Erst am Sonntag zeigt sich die Sonne kurz.
Im vergangenen Jahr lockte der Kölner "Schull- un Veedelszöch"-Umzug an Weiberfastnacht über 300.000 Besucher an. Traditionell beginnt der Tag um 11:11 Uhr, wenn Frauen Männern symbolisch die Krawatten abschneiden, Geschäfte früher schließen und Kneipen mit Feiernden gefüllt sind. In diesem Jahr raten die Veranstalter wegen des regnerischen und windigen Wetters zu Regenkleidung.
Trotz der schlechten Vorhersage findet der Karneval wie geplant statt. Die Jecken rüsten sich für das nasskalte Wetter, doch die Feiern gehen bis zum Wochenende weiter. Im Mittelpunkt stehen weiterhin die jahrhundertealten Bräuche – von Umzügen bis zu den symbolischen Machtübernahmen.






