Karmasin bleibt Landrat – knapper Sieg gegen Grüne Herausforderin
Thomas Karmasin hat sich in einer knappen Stichwahl eine weitere Amtszeit als Landrat des Landkreises Fürstenfeldbruck gesichert. Der langjährige CSU-Politiker sah sich dabei einer starken Herausforderung durch die Grüne Ronja von Wurmb-Seibel gegenüber, die ihn in die zweite Runde zwang.
Karmasin, der das Amt seit 1996 innehat, erreichte bei der Wahl im März 2026 zunächst 45 Prozent der Stimmen – ein Rückgang gegenüber den 52,6 Prozent von vor sechs Jahren. Damit war eine Stichwahl gegen von Wurmb-Seibel nötig, die auf 21,7 Prozent kam. Der unabhängige Kandidat Andreas Magg erzielte mit 14,2 Prozent ebenfalls ein beachtliches Ergebnis.
In der entscheidenden zweiten Runde am 22. März setzte sich Karmasin schließlich mit 56,5 Prozent der Stimmen durch. Seine Kontrahentin von Wurmb-Seibel ist Journalistin und Autorin mit zweijähriger Berichterstattungserfahrung aus Kabul. Die Wahl spiegelt die sich wandelnden politischen Kräfteverhältnisse im Landkreis wider, wo die jahrzehntelange Vorherrschaft der CSU an Einfluss verliert.
Karmasin bleibt damit für eine weitere Amtszeit Landrat. Das Ergebnis der Stichwahl bestätigt zwar seine anhaltende Unterstützung, zeigt aber auch den wachsenden Wettbewerb durch andere Parteien. Offizielle Zahlen zur Wahlbeteiligung oder langfristigen Trends wurden nicht veröffentlicht.






