27 March 2026, 16:24

Kaltental vor historischem Wechsel: Manfred Hauser gibt nach 24 Jahren Bürgermeisteramt ab

Ein belebter Stadtplatz mit sitzenden und stehenden Menschen, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Schildern, Straßenlaternen mit Flaggen und Gebäuden unter einem bewölkten Himmel.

Kaltental vor historischem Wechsel: Manfred Hauser gibt nach 24 Jahren Bürgermeisteramt ab

Kaltental steht nach 24 Jahren vor einem Führungswechsel: Manfred Hauser gibt 2026 das Bürgermeisteramt ab

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Nach 24 Jahren an der Spitze der Gemeinde wird Kaltental einen Wechsel im Rathaus erleben: Manfred Hauser tritt 2026 als Bürgermeister zurück. Der langjährige Amtsinhaber hatte bereits 2020 angekündigt, dass seine vierte Amtszeit seine letzte sein werde. Nun steht mit Claudia Hindelang eine einzige Kandidatin für seine Nachfolge bei der anstehenden Wahl bereit.

Hauser hatte seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur bereits 2020 bekannt gegeben. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer 24-jährigen Amtszeit als Bürgermeister des bayerischen Marktfleckens. Die Kommunalwahl zur Bestimmung seiner Nachfolgerin ist für den 8. März 2026 terminiert.

In drei jüngsten Sitzungen der Gemeindevertretung wurde Claudia Hindelang einstimmig als Bürgermeisterkandidatin nominiert. Aktuell bekleidet sie das Amt der zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin in Kaltental und ist seit drei Legislaturperioden Mitglied des Gemeinderats. Ihre Kandidatur wird von drei lokalen Gruppierungen unterstützt: der Heimat Freie Wählergruppe Aufkirch, der Freien Wählergemeinschaft Blonhofen sowie der Freien Fortschrittlichen Wählergemeinschaft Frankenhofen.

In denselben Sitzungen wurden auch die Listen für die Gemeinderatswahl finalisiert. Da sich keine weiteren Bewerberinnen oder Bewerber für das Bürgermeisteramt gemeldet haben, bleibt Hindelang die einzige Kandidatin auf dem Stimmzettel.

Da Hindelang ohne Gegenkandidatur antritt, wird Kaltental im März 2026 entweder sie oder niemanden wählen. Das Ergebnis wird nicht nur Hausers lange Amtszeit beenden, sondern nach mehr als zwei Jahrzehnten erstmals wieder eine neue Bürgermeisterin oder einen neuen Bürgermeister ins Amt bringen. Die nun feststehenden Gemeinderatslisten werden zudem die lokale Politik in den kommenden Jahren prägen.

Quelle