07 June 2026, 02:22

Junge Union fordert Kürzung der Rentenanpassung für BAföG und Elterngeld

JU-Vorsitzender Winkel: Pensionserhöhung reduzieren, um BAföG und Elterngeld zu finanzieren

Junge Union fordert Kürzung der Rentenanpassung für BAföG und Elterngeld

Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union, hat die Bundesregierung aufgefordert, die geplante Rentenanpassung zu reduzieren. Sein Argument: Eine geringere Erhöhung würde Mittel für andere wichtige Sozialleistungen freimachen. Mit seinem Vorschlag will er sicherstellen, dass BAföG-Förderungen und Elterngeld nicht gekürzt werden.

Winkel kritisierte die Entscheidung der Regierung, die geplante Erhöhung der BAföG-Studienbeihilfen zu streichen. Statt die Leistungen für das Elterngeld zu kürzen, forderte er die Verantwortlichen auf, die Rentenanpassung neu zu bewerten. Im Koalitionsvertrag waren ursprünglich Erhöhungen für Renten, BAföG und Elterngeld vereinbart worden.

Sein Vorschlag sieht vor, die Rentenerhöhung auf drei Prozent zu begrenzen. Dadurch würden nach seinen Berechnungen rund fünf Milliarden Euro eingespart, die dann für die Anpassung des BAföG-Wohnkostenzuschusses und zur Vermeidung von Kürzungen beim Elterngeld genutzt werden könnten.

In einem direkten Appell forderte Winkel die Regierung auf: „Reißt euch für die junge Generation zusammen.“ Sein Plan zielt darauf ab, finanzielle Prioritäten auszubalancieren, ohne die Unterstützung für Familien und Studierende zu opfern.

Die Umverteilung der Mittel von den Renten hin zu Studienförderung und Elterngeld sei notwendig, um die bestehenden Koalitionsvereinbarungen einzuhalten, betont Winkel. Bisher hat die Regierung noch nicht auf seinen Vorstoß für eine überarbeitete Herangehensweise reagiert.

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