21 January 2026, 23:05

Judith Angerer übernimmt kommissarisch die Leitung des Kinderkrankenhauses St. Marien

Das Kinderkrankenhaus mit einem Namensschild im Vordergrund, Gras, Bäume und Gebäude mit Fenstern im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Judith Angerer übernimmt kommissarisch die Leitung des Kinderkrankenhauses St. Marien

Kinderkrankenhaus St. Marien tritt in eine neue Phase ein: Judith Angerer übernimmt kommissarische Leitung

Das Kinderkrankenhaus St. Marien beginnt einen neuen Abschnitt, da Judith Angerer die interimistische Führung übernimmt. Dieser Schritt folgt auf den Abschied des scheidenden Geschäftsführers Heiner Kelbel, der das Krankenhaus fast ein Jahr lang geleitet hatte. Die Klinik wird zudem eine zentrale Rolle bei der bevorstehenden Fusion zur Bildung der LA-Regio-Kliniken spielen.

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Judith Angerer wurde zur bevollmächtigten Vertreterin des Kinderkrankenhauses St. Marien bestellt. Während der Übergangsphase wird sie den Betrieb leiten und die Einrichtung durch die Zusammenlegung mit dem Klinikum Landshut und den LAKUMED-Kliniken führen. Angerer äußerte sich zuversichtlich, dass die Stabilität des Krankenhauses als Teil des künftigen LA-Regio-Netzwerks gewahrt bleibe.

Der Aufsichtsrat, der abwechselnd vom Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz geleitet wird, wird in seiner nächsten Sitzung über ihre dauerhafte Berufung entscheiden. Unterdessen betonten Angerer, André Naumann und Jakob Fuchs gemeinsam die Vorteile der Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen. Sie waren sich einig, dass geteilte Ressourcen und Synergien einen reibungslosen Übergang mit den künftigen Partnern ermöglichen werden. Vertreter von Stadt, Landkreis und Krankenhaus dankten Heiner Kelbel für seinen Einsatz in einer schwierigen Zeit. Sein Vertrag war nach beidseitigem Einvernehmen nach fast einjähriger Amtszeit nicht verlängert worden.

Das Kinderkrankenhaus St. Marien bleibt auch innerhalb der neuen LA-Regio-Kliniken-Struktur ein zentraler Bestandteil der regionalen Gesundheitsversorgung. Angerers Führung zielt darauf ab, Kontinuität zu wahren und gleichzeitig die Fusion vorzubereiten. Die nächste Sitzung des Aufsichtsrats wird über ihre langfristige Position entscheiden.