31 December 2025, 22:59

Jörg Wagner startet nach RBB-Abschied mit neuem *Medienhölle*-Podcast durch

Eine Konferenzszene mit Sitzenden, die einer Bühne zugewandt sind, auf der eine Diskussion zwischen Medienvertretern und -eigentümern stattfindet, mit einem großen Banner und einer Wand im Hintergrund.

Jörg Wagner startet nach RBB-Abschied mit neuem *Medienhölle*-Podcast durch

Jörg Wagner, der langjährige Moderator des Medienmagazins bei radioeins, wurde vom RBB mit 66 Jahren in den Ruhestand gedrängt. Seine letzte Sendung fand auf der Dachterrasse des RBB-Medienhauses statt – ohne nennenswerte Präsenz der Rundfunkanstalt-Führung. Nun startet er gemeinsam mit Co-Moderator Philipp Nitzsche den neuen Podcast Die Medienhölle.

Wagners Radiolaufbahn begann bei DT64, dem Jugendradio der DDR. Jahrelang war er eine prägende Stimme bei radioeins, doch die Sparmaßnahmen des RBB zwingen ihn wie andere erfahrene Moderatoren – etwa Uli Zelle – in den vorzeitigen Ruhestand.

Bei seinem Abschied war von der RBB-Spitze niemand anwesend, außer Kommunikationschef Justus Demmer. Der Sender hat zudem die Anzahl der Medienmagazin-Folgen gekürzt und die Sendung auf ein vorproduziertes Format umgestellt. Unter der Leitung von Ulrike Demmer unterliegt selbst Wagners ehemaliger, an das Magazin angebundener Podcast nun einer Redaktionsfreigabe. Unbeirrt starten Wagner und Nitzsche mit Die Medienhölle – einer Art "Medien-Hölle" – durch: Die erste Folge mit dem Titel Nullnummer erscheint am 3. Januar 2026, pünktlich zur ersten geplanten Sendepause des RBB-Medienmagazins – ein symbolträchtiger Wechsel in der Programmgestaltung des Senders.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Wagners Abgang unterstreicht die anhaltende Umstrukturierung des RBB, die mit weniger Live-Inhalten und dem Abbau erfahrener Mitarbeiter einhergeht. Sein neuer Podcast geht an den Start, während der Sender seine Medienberichterstattung zurückfährt. Der Schritt markiert einen Richtungswechsel – sowohl für den Moderator als auch für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.