24 May 2026, 10:21

ISX-Konferenz 2025: Wie Unternehmen sich gegen Cyberangriffe wappnen können

ISX IT-Sicherheitskonferenz 2025
                        				So verlief der Start der ISX Konferenz in München

ISX-Konferenz 2025: Wie Unternehmen sich gegen Cyberangriffe wappnen können

ISX-IT-Sicherheitskonferenz 2025: Experten diskutieren in München drängende Cyberbedrohungen

Am 3. Juni eröffnete in München die ISX-IT-Sicherheitskonferenz 2025, bei der Fachleute aus aller Welt zusammenkamen, um aktuelle Herausforderungen der Cybersicherheit zu erörtern. Die Themen reichten von der Nutzung von KI in kleinen Unternehmen bis hin zu neuen Risiken in der Betriebstechnik – dabei betonten die Redner die wachsenden Gefahren, denen sich Firmen heute gegenübersiehen.

Zu den Highlights zählten Beiträge renommierter Branchenvertreter. Dr. Siegfried Rasthofer, unabhängiger IT-Sicherheitsberater, teilte sein Wissen, während Georgia Voudoulaki, Senior Legal Counsel bei der Robert Bosch GmbH, erläuterte, wie Unternehmen Innovationen vorantreiben können, ohne gegen strenge Compliance-Vorgaben zu verstoßen.

Michael Honjacki, Geschäftsführer des Softwareunternehmens Protosoft, warnte vor Schwachstellen in Produktionsanlagen und betrieblichen Systemen – ein dringendes Problem, da Cyberkriminelle zunehmend industrielle Netze angreifen, um finanziell zu profitieren.

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Eindrücklich berichteten auch Janka Kreißl und Leonard Bunjaku von ihren praktischen Erfahrungen im Umgang mit Cyberangriffen. Ihre Schilderungen machten deutlich, wie real und verheerend digitale Bedrohungen für die Wirtschaft sein können.

Laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom haben 70 Prozent der Unternehmen Innovationsprojekte wegen Datenschutzbedenken auf Eis gelegt. Gleichzeitig zahlen Cyberkriminelle mittlerweile Tausende Dollar an RaaS-Anbieter (Ransomware-as-a-Service) oder Datenhändler für gestohlene Log-in-Daten und Schadsoftware. Dieser strategische Wandel begann 2019, als Angreifer begannen, jede verwundbare Firma auszunutzen, die sie erreichen konnten.

Die Konferenz setzt sich mit weiteren Stationen fort: am 18. Juni in Hamburg, am 1. Juli in Düsseldorf und am 3. Juli in Frankfurt. Für Teilnehmer, die nicht vor Ort sein können, gibt es zudem eine digitale Option.

Die Münchner Auftaktveranstaltung gab den Ton an für eine Reihe von Diskussionen über Cyberresilienz und Compliance. Angesichts steigender Bedrohungen und sich weiterentwickelnder krimineller Taktiken steht die Wirtschaft unter zunehmendem Druck, ihre Systeme abzusichern. In den kommenden Sessions werden Lösungsansätze für diese Herausforderungen vertieft behandelt.

Quelle