Horst Lichters makabrer Scherz bei *Bares für Rares* löst Empörung aus
Christoph Koch IIHorst Lichters makabrer Scherz bei *Bares für Rares* löst Empörung aus
Eine aktuelle Folge von Bares für Rares sorgte für Aufsehen, nachdem Moderator Horst Lichter einen makabren Scherz über eine Porzellanvase gemacht hatte. Der Vorfall ereignete sich, als ein Verkäufer aus Hamburg ein Spitzengebot von 1.200 Euro für sein Familienerbstück – eine Vase der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin – ablehnte, weil es unter seinem Mindestpreis von 1.500 Euro lag. Nutzer in den sozialen Medien reagierten prompt sowohl auf die Bemerkung als auch auf das enttäuschende Verhandlungsergebnis.
Die Vase gehörte Herrn Müller aus Hamburg, der gehofft hatte, damit etwa 1.000 Euro zu erzielen. Doch wie Experte Colmar Schulte-Goltz feststellte, hatte ihr Wert durch eine später hinzugefügte Bemalung gelitten. Trotz mehrerer Gebote erreichte das höchste Angebot von 1.200 Euro nicht Müllers Erwartungen, sodass er das Stück schließlich zurückzog.
Während der Sendung bemerkte Lichter, die Vase könne als "Familienurne" dienen – eine Äußerung, die viele Zuschauer als geschmacklos empfanden. Nach massiver Kritik entschuldigte er sich später für den unangemessenen Scherz und räumte ein, dass dieser deplatziert gewesen sei. Der Verkäufer ging am Ende leer aus, während die Produktionsfirma die Kontroverse mit der Bestätigung von Lichters Entschuldigung aufgriff. Die einst höher bewertete Vase verblieb schließlich bei Müller, da kein akzeptables Angebot vorlag.
Der Vorfall zeigte einmal mehr, wie riskant spontane Bemerkungen in Livesendungen sein können, und verdeutlichte zugleich, wie nachträgliche Veränderungen den Wert von Antiquitäten mindern können. Zwar nahm die Produktion Lichters Entschuldigung an, doch hinterließ die Folge bei den Zuschauern einen bleibenden Eindruck. Die unverkaufte Vase kehrte nach dem Scheitern am Mindestpreis zu ihrem Besitzer zurück.






