25 May 2026, 02:22

Holbein-Gymnasium diskutiert Antiziganismus mit Polizei und Sinti-Vertretern

POL Schwaben Nord: Interview im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Thema Antiziganismus

Holbein-Gymnasium diskutiert Antiziganismus mit Polizei und Sinti-Vertretern

Interview zu Antiziganismus am Holbein-Gymnasium am 11. Juli 2025

Am Holbein-Gymnasium fand am 11. Juli 2025 ein Interview zum Thema Antiziganismus statt, das eine im vergangenen Jahr von der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus (BIGE) organisierte Workshop-Reihe abschloss. Polizei und zivilgesellschaftliche Initiativen arbeiteten dabei eng zusammen, um das Thema umfassend zu behandeln.

Der Workshop, der bereits zuvor an derselben Schule stattfand, setzte sich in Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern der 11. Klasse mit Antiziganismus auseinander. Zudem gehörte eine Fortbildung für Lehrkräfte zum Programm. Die BIGE leitete die Initiative in Kooperation mit der Evangelischen Arbeitsstelle gegen Antiziganismus in Bayern (EAAB) und dem Polizeipäsidium Schwaben Nord.

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Beim Interview im Juli vertrat Monika Krawehl, stellvertretende Leiterin der Kriminalinspektion E3, die Polizei Schwaben Nord. Harald Frießner, der Beauftragte des Bayerischen Polizeipäsidiums für Hasskriminalität, sowie Marcella Reinhardt, Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma in Schwaben, lenkten die Diskussion.

Die Veranstaltung knüpfte an die Ergebnisse des Workshops an und beleuchtete Vorurteile sowie Diskriminierung, denen Sinti und Roma ausgesetzt sind. Die Teilnehmer diskutierten Möglichkeiten, Klischees entgegenzuwirken und das Bewusstsein in Schulen und bei der Polizei zu schärfen.

Die Veranstaltung unterstrich die laufenden Bemühungen, Antiziganismus durch Bildung und polizeiliche Zusammenarbeit zu bekämpfen. BIGE, EAAB und lokale Behörden planen, ähnliche Projekte auch künftig fortzuführen. Das Interview betonte die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Austauschs zwischen Schulen, Behörden und Gemeinschaftsvertretern.

Quelle