Hoffenheims Traumstart: Vom Abstiegskandidaten zum Champions-League-Anwärter
Christoph Koch IIHoffenheims Traumstart: Vom Abstiegskandidaten zum Champions-League-Anwärter
TSG Hoffenheim feiert eine bemerkenswerte Wende in der Bundesliga-Saison 2025/2026. Nach dem knappen Klassenerhalt im Vorjahr steht der Verein nun mit 42 Punkten aus 20 Spielen auf dem dritten Tabellenplatz – der beste Saisonstart der Vereinsgeschichte.
Der Beginn der Spielzeit verlief für Hoffenheim ähnlich enttäuschend wie 2024/2025, als die Mannschaft lange am Tabellenende kämpfte. Doch diesmal hat sich das Blatt gewendet: Mit 13 Siegen, drei Unentschieden und nur vier Niederlagen kletterte das Team auf Rang drei und überholte dabei sogar etablierte Top-Klubs. Eine Serie von fünf Siegen in Folge unterstreicht den Aufwärtstrend.
Stürmer Tim Lemperle ist eine der Schlüsselfiguren dieser Entwicklung. Mit sechs Toren bislang treibt er die Mannschaft an und trägt maßgeblich dazu bei, dass Hoffenheim nun um einen Champions League Platz mitspielt. Kürzlich erklärte Lemperle, er wünsche sich zum nachträglichen Geburtstagsgeschenk einen Sieg in München.
Trainer André Breitenreiter hat die Mentalität der Mannschaft grundlegend verändert. Lemperle betont, man sehe sich nicht mehr als Außenseiter – selbst gegen den FC Bayern nicht. Aus einem Abstiegskandidaten ist so ein ernsthafter Champions League Anwärter geworden.
Mit dem dritten Platz hat Hoffenheim einen neuen Vereinsrekord für die meisten Punkte zu diesem Saisonzeitpunkt aufgestellt. Die aktuelle Form und das Selbstvertrauen der Mannschaft lassen hoffen, dass sie sich erstmals seit Jahren wieder für die Champions League qualifizieren könnte. Die nächste Bewährungsprobe steht in München an – dort will das Team seinen Fortschritt unter Beweis stellen.






