Hensoldt setzt auf grüne Mobilität mit 100 Prozent Ökostrom an Ladesäulen
Christoph Koch IIHensoldt setzt auf grüne Mobilität mit 100 Prozent Ökostrom an Ladesäulen
Sensoren- und Radarspezialist Hensoldt treibt nachhaltige Mobilität voran
Der Rüstungselektronik- und Sensorhersteller Hensoldt hat seine Bemühungen um eine klimafreundliche Verkehrswende deutlich ausgeweitet. Das Unternehmen hat sein Netz an Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgebaut und an mehreren deutschen Standorten neue Stationen in Betrieb genommen. Sämtlicher Strom für das Laden stammt nun zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien – damit sind die Ladevorgänge vollständig CO₂-neutral.
Am Standort Oberkochen wurden 14 neue Ladesäulen installiert, in Fürstenfeldbruck wurden 19 bestehende Stationen modernisiert. Insgesamt betreibt Hensoldt nun 102 Ladepunkte an sieben Standorten: Ulm, Immenstaad, Taufkirchen, Aalen, Oberkochen, Fürstenfeldbruck und Kiel.
Der Stromverbrauch für das Laden ist von 30 Megawattstunden (MWh) im Jahr 2021 auf voraussichtlich 315 MWh im Jahr 2025 gestiegen – ein deutlicher Anstieg, der auf die zunehmende Nutzung von Elektrofahrzeugen durch die Belegschaft zurückzuführen ist. Die Erweiterung der Ladeinfrastruktur ist Teil der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, zu der auch die Reduzierung indirekter Emissionen gehört.
Seit 2024 erfasst Hensoldt systematisch seine Scope-3-Emissionen, also Treibhausgase, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette entstehen. Das Unternehmen dankte seinen Mitarbeitenden für die starke Annahme der E-Mobilität, die maßgeblich zur Senkung der Gesamtemissionen beiträgt. Der weitere Ausbau der Ladeinfrastruktur bleibt ein zentraler Baustein der langfristigen Nachhaltigkeitsplanung.
Die Aufrüstung des Ladenetzes steht im Einklang mit Hensoldts Ziel, die Elektromobilität zu fördern und die Emissionen zu verringern. Da der gesamte Ladestrom aus erneuerbaren Quellen stammt, garantiert das Unternehmen, dass seine Fahrzeugflotte klimaneutral betrieben wird. Mit der wachsenden Zahl an Mitarbeitenden, die auf Elektroautos umsteigen, wird voraussichtlich auch die Nachfrage nach zusätzlicher Ladeinfrastruktur weiter steigen.






