Henne Henrietta sorgt für Chaos auf Münchner Hauptbahnhof-Gleisen
Christoph Koch IIHenne Henrietta sorgt für Chaos auf Münchner Hauptbahnhof-Gleisen
Münchner Merkur berichtet: Henne sorgt für Aufsehen im Münchner Hauptbahnhof
Letzten Freitagabend löste eine Henne am Münchner Hauptbahnhof für Aufregung, nachdem sie zwischen den Gleisen gesichtet worden war. Von der Polizei auf den Namen Henrietta getauft, wurde das Tier vorläufig in Obhut genommen und mit Haferflocken versorgt, während die Behörden nach ihrer Besitzerin suchten.
Der ungewöhnliche Vorfall begann, als Henrietta auf die Gleisanlagen geriet. Die Bundespolizei fing sie schnell ein und kümmerte sich um ihre vorübergehende Unterbringung. Drei Tage lang blieb die Henne in Gewahrsam, bis ein geeignetes Tierheim gefunden werden konnte.
Anschließend wurde Henrietta an den Vogelnotdienst Olching, einen auf Vogelrettung spezialisierten Dienst, übergeben. Dort übernahm der Leiter Gerhard Wendl ihre Betreuung und Genesung. Parallel dazu bemühten sich die Beamten, die Besitzerin ausfindig zu machen.
Wie sich herausstellte, hatte Henrietta die Angewohnheit, in offene Lieferwagen-Türen zu hüpfen – ein Verhalten, das sie diesmal bis zum Bahnhof führte. Ihre Besitzerin, eine junge Frau, die Hühner als Hobby hält, konnte schließlich ermittelt werden. Sie bestätigte Henriettas Identität anhand eines Fotoabgleichs.
Zuvor hatte die Besitzerin in sozialen Medien oder lokalen Nachrichten nichts über die Ausflugstendenzen ihrer Henne verlauten lassen. Nun warnt sie jedoch andere davor, die Türen ihrer Lieferwagen geschlossen zu halten, um ähnliche Zwischenfälle zu vermeiden.
Henrietta ist mittlerweile wohlbehalten zu ihrer Besitzerin zurückgekehrt. Der Fall zeigt, an welch unerwarteten Orten eine neugierige Henne landen kann. Behörden und Rettungsdienste sorgten während des ganzen Vorfalls für das Wohl des Tieres.






