Heidi Klum fordert mehr Vielfalt: Warum die Modebranche echte Männer zeigen muss
Christina JunitzHeidi Klum möchte auch Männer mit Glatze in der Werbung sehen - Heidi Klum fordert mehr Vielfalt: Warum die Modebranche echte Männer zeigen muss
Heidi Klum hat sich für mehr Vielfalt in der Modebranche ausgesprochen und Marken aufgefordert, realistischere männliche Models zu präsentieren. Das Supermodel lobte kürzlich die Show von Vivienne Westwood während der Paris Fashion Week, bei der auch Männer mit zurückweichendem Haaransatz auf dem Laufsteg zu sehen waren. Ihre Äußerungen fielen in einem Moment, als sie selbst über den Catwalk schritt – als Zeichen für mehr Inklusion in Sachen Alter und Körpertypen.
Klum besuchte die Vivienne-Westwood-Show im Oktober 2025 im Rahmen der Paris Fashion Week. Später betonte sie die Entscheidung der Marke, männliche Models mit unterschiedlichen Haaransätzen zu zeigen, und bezeichnete dies als Schritt in Richtung Authentizität. Zwar nannte sie keine Namen, doch unterstrich sie die Notwendigkeit, dass die Modebranche echte Menschen widerspiegeln solle.
Bei derselben Veranstaltung lief Klum selbst für Westwood über den Laufsteg und zeigte sich begeistert, dies in ihren 50ern tun zu können. Schon lange setzt sie sich für mehr Kurven, Altersvielfalt und Body-Positivität auf den Catwalks ein.
Nur wenige Tage zuvor hatte Heidi Klum bei der Verleihung der 'Glamour'-'Women of the Year'-Preise in Berlin den 'Global Icon'-Award erhalten. Ihre Tochter Leni hielt eine Ehrungsrede und machte den Abend zu einem familiären Festakt.
Heidi Klums jüngste Auftritte und Statements unterstreichen ihr Engagement für eine breitere Repräsentation in der Mode. Die Auszeichnung bei den 'Glamour'-Awards und ihre Teilnahme an Westwoods Show belegen ihren anhaltenden Einfluss. Wie die Branche auf ihre Forderungen nach mehr Inklusion reagieren wird, bleibt abzuwarten.






