24 May 2026, 22:22

Hauptzollamt Landshut knackt 2024 mit 850 Millionen Euro den Einnahme-Rekord

HZA-LA: Die Hauptzollamt Landshut zieht eine positive Jahresbilanz 2024

Hauptzollamt Landshut knackt 2024 mit 850 Millionen Euro den Einnahme-Rekord

Zollamt Landshut meldet Rekordjahr bei der Vollstreckung 2024

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Das Hauptzollamt Landshut verzeichnete im Jahr 2024 ein Rekordjahr bei der Durchsetzung von Zollvorschriften. Die Behörden nahmen Steuern und Abgaben in Höhe von über 850 Millionen Euro ein und bearbeiteten dabei Millionen von Sendungen in einer ausgedehnten Region. Ihre Ermittlungen führten zudem zu bedeutenden Beschlagnahmungen illegaler Waren und zahlreichen Strafverfahren.

Das Amt, das für ein Gebiet von 12.000 Quadratkilometern in Nieder- und Oberbayern zuständig ist, bewältigte enorme Handelsvolumina: Über eine Million Importe und acht Millionen Exporte durchliefen im vergangenen Jahr die Kontrollen. Neben dem Warenverkehr überprüften Zollbeamte fast 10.000 Fahrzeuge und mehr als 15.000 Personen auf Transportrouten.

Die Vollstreckungsmaßnahmen brachten erhebliche Einnahmen: Allein aus Bußgeldern und Zwangsmaßnahmen flossen 68 Millionen Euro in die Kassen. Die EU-Zollabgaben beliefen sich auf 23 Millionen Euro, während die Einfuhrumsatzsteuer mit 742 Millionen Euro zu Buche schlug. Verbrauchsteuern steuerten weitere 85 Millionen Euro bei.

Ein zentraler Schwerpunkt lag auf der Bekämpfung illegaler Aktivitäten. Die Beamten beschlagnahmten rund 32 Tonnen Betäubungsmittel und 205 Millionen geschmuggelte Zigaretten. Zudem stoppten sie eine Lieferung der sogenannten „Kräuter-Wunderpaste“, die nicht zugelassene Medikamente enthielt. Darüber hinaus wurden über 1.400 Fälle von Schwarzarbeit aufgedeckt, die zu Geldstrafen und Haftstrafen für die Täter führten.

Die Ergebnisse unterstreichen die vielseitige Rolle des Amtes – sowohl bei der Förderung des Handels als auch bei der Strafverfolgung. Mit fast einer Milliarde Euro an Einnahmen und bedeutenden Beschlagnahmungen wirken sich die Maßnahmen direkt auf die Haushalte der Region und der EU aus. Die Ermittlungen zu Schwarzarbeit und Schmuggel stärkten zudem die Einhaltung der Zollvorschriften.

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