05 February 2026, 19:04

Haberland kandidiert für Stadtrat – mit Tempo-50 als Verkehrskonzept für München

Ein detaillierter alter Stadtplan von München, Deutschland, mit beschrifteten Straßen, Gebäuden und anderen Merkmalen.

Haberland kandidiert für Stadtrat – mit Tempo-50 als Verkehrskonzept für München

Michael Haberland hat seine Kandidatur für den Münchner Stadtrat bei den Kommunalwahlen 2026 bekannt gegeben. Die wieder eingeführte Tempo-50-Beschränkung auf der Landshuter Allee, deren Wiedereinführung er maßgeblich vorangetrieben hat, gilt als zentrales Beispiel für seinen Ansatz in der Verkehrspolitik. Als Präsident von Mobil in Deutschland setzt er sich weiterhin für evidenzbasierte Lösungen ein, um die Mobilität in der Stadt zu verbessern.

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Haberland spielte eine Schlüsselrolle bei der Rückkehr zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf einer der meistbefahrenen Straßen Münchens. Die Entscheidung folgte auf kontinuierliche Verbesserungen der Luftqualität: Die Stickstoffdioxidwerte liegen nun im Durchschnitt bei 37,78 Mikrogramm pro Kubikmeter – deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten. Prognosen für 2026 deuten auf einen weiteren Rückgang auf 35 Mikrogramm hin, was die Argumentation für ausgewogene Verkehrsmaßnahmen stützt.

Sein Wahlkampf zielt darauf ab, ideologische Grabenkämpfe in der Verkehrspolitik zu beenden. Stattdessen wirbt er für pragmatische Schritte wie intelligente Ampelschaltungen und schnellere Abwicklung von Baustellen, um Staus zu verringern. Als langjähriger Verfechter der Autofahrerinteressen kritisiert er zudem, wie München mit seinem rasanten Wachstum umgeht, und fordert bessere Planungsansätze.

Auf dem Wahlzettel wird Haberland bei der CSU auf Liste 1 auf Platz 23 stehen, wenn die Bürger am 8. März 2026 ihre Stimmen abgeben. Sein Programm betont Verkehrspolitik, die allen Verkehrsteilnehmern zugutekommt – nicht nur einer einzelnen Gruppe.

Die wieder eingeführte Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Landshuter Allee unterstreicht Haberlands Einsatz für datengestützte Entscheidungen im Verkehrsmanagement. Seine Kandidatur steht für einen breiteren Appell nach flüssigerem Verkehrsfluss und geringeren Emissionen in München. Die Wahl wird zeigen, ob sein Ansatz bei den Wählern auf breitere Zustimmung stößt.