Gunzesried-Säge nimmt bis zu 40 Geflüchtete auf – doch Mobilität bleibt Problem
Christoph Koch IIGunzesried-Säge nimmt bis zu 40 Geflüchtete auf – doch Mobilität bleibt Problem
In Gunzesried-Säge, einer kleinen Gemeinde im bayerischen Oberallgäu, sollen in Kürze bis zu 40 Geflüchtete untergebracht werden. Die Entscheidung fiel, nachdem die Kreisverwaltung des Landkreises Oberallgäu in der Region Mietwohnungen angemietet hat. Die Behörden betonen, wie wichtig Mobilität für die Neuankömmlinge sein wird.
Der Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags hat den Plan gebilligt, die Geflüchteten in bestehenden Wohnungen unterzubringen. Die Apartments waren bereits vom Landkreis Oberallgäu angemietet worden, was einen zügigen Umzug ermöglicht.
Lokale Verantwortliche weisen darauf hin, dass die Geflüchteten idealerweise über eigene Autos verfügen sollten. Diese Anforderung ergibt sich aus dem begrenzt ausgebauten öffentlichen Nahverkehr in der Region, der individuelle Fahrzeuge für den täglichen Bedarf unverzichtbar macht.
Der Name des Bürgermeisters oder der Bürgermeisterin von Gunzesried-Säge wird in den öffentlichen Unterlagen zur Entscheidung nicht genannt. Unklar bleibt auch, inwieweit die Gemeindevertretung in den Prozess eingebunden war oder welche Haltung sie dazu einnimmt.
Die Geflüchteten werden in den kommenden Wochen in die angemieteten Wohnungen einziehen. Ihre Fähigkeit, sich selbstständig fortzubewegen, wird entscheidend sein, um sich in der ländlichen Gemeinschaft einzuleben. Bisher hat die Kreisverwaltung keine weiteren Unterstützungsmaßnahmen bekannt gegeben.






