15 May 2026, 06:24

Grüne warnen vor explodierenden Gaspreisen im Winter – und fordern Sofortmaßnahmen

Eine Liniengrafik, die die Trends des US-Energieverbrauchs für Erdgas, Kohle, Kernenergie und Biomasse zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Grüne warnen vor explodierenden Gaspreisen im Winter – und fordern Sofortmaßnahmen

Die energiepolitische Sprecherin der Grünen, Julia Verlinden, hat vor steigenden Gaspreisen in diesem Winter gewarnt. Sie betonte, dass eine mögliche Blockade der Straße von Hormus die Kosten weiter in die Höhe treiben könnte. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende fordert die Bundesregierung auf, jetzt zu handeln und Haushalte auf die bevorstehenden finanziellen Belastungen vorzubereiten.

Verlinden wies darauf hin, dass Verbraucher:innen die vollen Auswirkungen der Preiserhöhungen nicht sofort spüren werden. Langfristige Gaslieferverträge verzögerten die Weitergabe der höheren Kosten. Doch sie unterstrich, dass die Regierung die anstehenden Herausforderungen klar kommunizieren müsse.

Gleichzeitig kritisierte sie jüngste Gesetzesvorhaben, die die Lage verschärfen könnten. Sowohl das Gebäudeenergiegesetz als auch das Stromversorgungssicherungsgesetz (StromVKG) dürften die Nachfrage nach Gas weiter steigern. Stattdessen forderte sie die Politik auf, die Sommermonate zu nutzen, um in Alternativen zu investieren und die Abhängigkeit von Gas zu verringern.

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Ihre Botschaft war eindeutig: mit Preissprüngen rechnen, den Verbrauch wo möglich senken und Überraschungen im letzten Moment vermeiden. Ohne Gegenmaßnahmen könnten Haushalte einen harten Winter bevorstehen, wenn die Energiekosten weiter klettern.

Die Warnung kommt zu einer Zeit, in der die globalen Energiemärkte weiterhin instabil sind. Verlindens Appell zur Vorbereitung zielt darauf ab, den Schlag für Verbraucher:innen abzumildern, wenn die höheren Preise eintreffen. Sie besteht darauf, dass ein reduzierter Gasverbrauch jetzt die Belastung für die Haushaltskassen später im Jahr verringern könnte.

Quelle