Großrazzia gegen illegale Beschäftigung: Zwei Verurteilungen wegen Sozialbetrugs in Kaufbeuren
Christoph Koch IIGroßrazzia gegen illegale Beschäftigung: Zwei Verurteilungen wegen Sozialbetrugs in Kaufbeuren
Großrazzia gegen illegale Beschäftigungspraktiken endet mit zwei Verurteilungen im Raum Kaufbeuren
Ein umfangreiches Ermittlungsverfahren wegen illegaler Beschäftigungsmethoden ist mit zwei Schuldsprüchen im Raum Kaufbeuren abgeschlossen worden. Im Mittelpunkt des Falls standen gefälschte Rechnungen in Höhe von 4,2 Millionen Euro, durch die ein finanzieller Schaden von über 3,8 Millionen Euro entstand. Nun gaben die Behörden die gegen die Täter verhängten Strafen bekannt.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit, eine Abteilung des Hauptzollamts Augsburg, leitete die Untersuchungen gegen neunzehn Beschuldigte. Im Fokus standen dabei Arbeitgeber aus der Baubranche, die ihre Mitarbeiter nicht bei der Sozialversicherung anmeldeten.
Einer der Angeklagten erhielt eine fünfjährige Haftstrafe wegen vorenthaltenen Sozialabgaben. Ein weiterer wurde zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten sowie einer Geldstrafe in Höhe von 420 Tagessätzen à 30 Euro verurteilt. Diese mildere Strafe erfolgte nach einem umfassenden Geständnis.
Die Betrugsmasche basierte auf manipulierten Rechnungen im Gesamtwert von 4,2 Millionen Euro, wodurch dem Staat ein Schaden von über 3,8 Millionen Euro entstand. Unterdessen kündigte das Hauptzollamt Augsburg seinen Berufsinformationstag für den 19. Juli 2025 an, bei dem Interessierte Einblicke in den Beruf des Zollbeamten erhalten können.
Die Verurteilungen markieren das Ende einer langwierigen Ermittlung wegen Sozialversicherungsbetrugs. Beide Verurteilten waren in der Bauwirtschaft tätig und nutzten gefälschte Unterlagen, um illegale Beschäftigungsverhältnisse zu verschleiern. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Zollbehörden, Wirtschaftskriminalität im Arbeitsmarkt entschlossen zu bekämpfen.






