Gothas Ming-Schätze begeistern Tausende – jetzt zieht die Gegenausstellung nach Xi’an
Christoph Koch IITausende sehen 'Chinas Gold und Gothas Schätze' - Gothas Ming-Schätze begeistern Tausende – jetzt zieht die Gegenausstellung nach Xi’an
Große Ausstellung in Gotha lockt Tausende Besucher mit seltenen Schätzen aus Chinas Ming-Dynastie
Eine bedeutende Ausstellung in Gotha hat Tausende Besucher angelockt, um seltene Kostbarkeiten aus der chinesischen Ming-Dynastie zu bewundern. Die unter dem Titel „Chinas Gold und Gothas Schätze“ gezeigte Schau präsentierte 145 handgefertigte Goldobjekte aus dem 16. Jahrhundert. Nun bereitet die Stiftung Friedenstein den Gegengruß vor und wird Ende 2026 eigene Schätze aus Gotha nach Xi’an entsenden.
Die Gothaer Ausstellung lief mehrere Monate und zog 21.600 Besucher an. Zu sehen waren filigrane Körbe aus goldenen Fäden sowie Gefäße, verziert mit Saphiren, Jade und Rubinen. Die Exponate stammten aus der Privatsammlung von Peter Viem Kwok, die im Qujiang-Museum der Schönen Künste in Xi’an beheimatet ist.
Die Museen der Stiftung Friedenstein verzeichneten 2025 insgesamt rund 149.500 Gäste. Dieser starke Besucherstrom folgte auf den Erfolg der Goldschmiedekunst-Ausstellung der Ming-Dynastie. Als Reaktion darauf organisiert die Stiftung nun eine Gegenausstellung. Ab November 2026 werden ausgewählte Schätze aus Gotha nach Xi’an reisen. Das Projekt entsteht in Partnerschaft mit dem Qujiang-Museum der Schönen Künste.
Der Austausch markiert eine kulturelle Zusammenarbeit zwischen Gotha und Xi’an. Zwei Jahre nach der Präsentation der Ming-Goldschätze in Deutschland werden nun Gothas Kostbarkeiten in China gezeigt. Beide Seiten streben eine Vertiefung der Beziehungen durch diese gemeinsamen Ausstellungen an.






