Geiger Setzt sich gegen Kader-Ausschluss ein
Geiger wehrt sich gegen Kader-Ausschluss
Skisprung-Star Karl Geiger durchlebt schwere Wochen. Der Routinier wurde Anfang Dezember aus dem Weltcup-Team gestrichen. In seiner Kolumne auf unserer Website erklärt der DSV-Adler, wie er mit diesem Rückschlag umgeht. Jetzt setzt er auf Extra-Training in seiner Heimat und einen mentalen Neuanfang.
2025-12-17T05:21:00+00:00
Karl Geiger, einer der weltweit besten Skispringer, kämpft sich entschlossen zurück – nach seinem Ausschluss aus dem Weltcup-Kader Anfang Dezember. Der deutsche Ausnahmesportler trainiert nun intensiv auf seiner Heimschanze in Oberstdorf, um sich für das erste Saisonhighlight, die Vierschanzentournee, vorzubereiten.
Sein Weg zurück in den Wettbewerb begann bereits im Sommer 2023 beim FIS-Cup in Szczyrk, Polen, am 5. und 6. August. Es war sein erster Auftritt nach dem Rauswurf aus dem Weltcup-Team. Aktuell konzentriert er sich auf Sprünge mit hohem Volumen und sofortigem Feedback, um seine Technik zu verfeinern und sein Gefühl für flüssige Bewegungsabläufe zu verbessern.
Sein Trainingsplan kombiniert klassisches Athletik- und Krafttraining, wobei die Wochenenden der Regeneration vorbehalten sind. Gemeinsam mit Teamkollege Andreas Wellinger, der ähnliche Herausforderungen bei Flugphase und Weite meistert, probiert Geiger ungewöhnliche Methoden aus: Sie tauschen Material aus und bauen kleine Schneeschanzen, um ihre Leistung präzise zu justieren. Beide geben alles, um vor der Vierschanzentournee – dem Saisonhöhepunkt – wieder in Topform zu kommen. Ihre gemeinsame Anstrengung unterstreicht den Druck, nach Rückschlägen zurückzukommen.
Geigers intensives Training und sein unkonventioneller Ansatz zielen darauf ab, seine Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen. Sein Comeback beim FIS-Cup im vergangenen Sommer zeigte erste Fortschritte, doch die Vierschanzentournee wird der Lackmustest für seine Form sein. Das Ergebnis könnte seinen weiteren Saisonverlauf prägen.






