Gefängnisbeamtin in Regensburg wegen Drogen- und Handy-Schmuggels festgenommen
Christoph Koch IIHandys und Drogen in Haft geschmuggelt? Beamte in Haft - Gefängnisbeamtin in Regensburg wegen Drogen- und Handy-Schmuggels festgenommen
In der Justizvollzugsanstalt Regensburg wurde eine Gefängnisbeamtin unter dem Verdacht festgenommen, Mobiltelefone und Drogen in die Anstalt zu schmuggeln. Der Fall umfasst Bestechungsgelder von Häftlingen und hat zu weiteren Ermittlungen geführt. Neun Personen, darunter die Beamtin und zwei weitere Gefängnisangestellte, stehen nun im Fokus der Untersuchungen.
Die Ermittlungen begannen im Oktober, nachdem der Anstaltsleiter Strafanzeige erstattet hatte. Die Behörden vermuteten illegalen Handel innerhalb der Einrichtung. Bis zum 29. Dezember 2025 wurde eine 38-jährige Beamtin in Gewahrsam genommen.
Bei Durchsuchungen ihres Autos und ihrer Wohnung fanden die Ermittler 24 Mobiltelefone, SIM-Karten sowie kleinere Mengen verschiedener Betäubungsmittel. Den Ermittlungen zufolge soll die Beamtin die verbotenen Gegenstände mehrfach in Paketen in die Anstalt geschmuggelt haben. Die Staatsanwaltschaft Regensburg leitet das Verfahren. Fünf Häftlinge werden beschuldigt, die illegalen Waren bestellt und die Beamtin bestochen zu haben. Ein sechster Verdächtiger, der kein Häftling ist, soll die Aufträge von außerhalb der Anstalt koordiniert haben. Die Namen der beiden weiteren beschuldigten Gefängnisangestellten wurden nicht veröffentlicht.
Die festgenommene Beamtin bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Die Behörden prüfen die Rolle aller neun Verdächtigen, darunter auch die beiden weiteren Gefängnismitarbeiter. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, den Schmuggel von verbotenen Gegenständen in die Anstalt zu unterbinden.






