Gefälschte Bahn-Plakate in Regensburg: Wer steckt hinter dem Protest gegen Preiserhöhungen?
Maren WeihmannErmittlungen wegen gefälschter Bahnplakate - Gefälschte Bahn-Plakate in Regensburg: Wer steckt hinter dem Protest gegen Preiserhöhungen?
Falsche Bahn-Plakate am Regensburger Bahnhof Prüfening – Bundespolizei ermittelt
Am Regensburger Bahnhof Prüfening sind gefälschte Aushänge aufgetaucht, die eine Untersuchung der Bundespolizei ausgelöst haben. Die als offizielle Mitteilungen der Deutschen Bahn getarnten Plakate sollten gegen die jüngsten Preiserhöhungen protestieren. Die Behörden prüfen nun, ob es sich um strafbare Handlungen handelt.
Die Plakate waren mit Tapetenkleister an den Stationswänden angebracht und ahmtem optisch echte Ankündigungen der Deutschen Bahn nach. Ihr Inhalt richtete sich gegen die Tariferhöhungen, stammte jedoch nicht von dem Bahnunternehmen.
Ermittler bringen die Aktion mit der Klimaprotestgruppe Letzte Generation in Verbindung. Die Organisation bekannte sich dazu, die gefälschten Aushänge am 17. Januar 2026 platziert zu haben. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und Urheberrechtsverletzungen. Der Fall bleibt unter aktiver Prüfung, während Beamte Beweise sammeln. Die Deutsche Bahn hat sich bisher nicht zu den finanziellen oder betrieblichen Folgen des Vorfalls geäußert.
Bei einer Verurteilung drohen den Verantwortlichen Strafen wegen Vandalismus und Verstößen gegen das Urheberrecht. Der Vorfall unterstreicht die Spannungen um steigende Verkehrskosten, weitere Proteste wurden jedoch bisher nicht gemeldet. Die Behörden beobachten die Lage am Bahnhof weiterhin.






