03 May 2026, 16:41

Gefährliche Produkte fluten weiterhin Online-Shopping-Plattformen trotz EU-Warnungen

Hellgelbes Warnschild in einem Ladenschaufenster mit der Aufschrift "Vorsicht: Sicherheits-Katzenohren müssen in diesem Bereich getragen werden." vor einem unscharfen Hintergrund.

Gefährliche Produkte fluten weiterhin Online-Shopping-Plattformen trotz EU-Warnungen

Trotz offizieller EU-Warnungen tauchen auf Online-Shopping-Plattformen weiterhin Millionen gefährlicher Produkte auf. Eine neue Studie des Verbandes der Verbraucherzentralen (VZBV) zeigt, wie lückenhaft die Durchsetzung von Sicherheitsvorschriften durch die Plattformen ist. Obwohl in großem Stil Angebote gelöscht werden, gelangen riskante Artikel immer wieder durch die Kontrollen.

Allein im November 2025 entfernten Deutschlands fünf größte Shopping-Plattformen fast 70 Millionen Produktangebote. Der VZBV analysierte die EU-Datenbank mit verbotenen oder zurückgerufenen Artikeln und verglich sie mit den aktiven Angeboten. Das Ergebnis: 30 Millionen der gelöschten Produkte galten als „unsicher“ oder „illegal“.

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Die Untersuchung deckte zudem auf, dass der Abgleich zwischen der EU-Datenbank und den Marktplatz-Angeboten weiterhin unzureichend funktioniert. Zwar werden gemeldete Produkte entfernt, doch viele gefährliche Artikel bleiben weiterhin käuflich. Der VZBV fordert, dass Händler unsichere Waren von vornherein blockieren sollten, statt erst nachträglich zu reagieren.

Der Verband drängt nun auf strengere präventive Maßnahmen, um gefährliche Produkte zu stoppen, bevor sie Verbraucher:innen erreichen. Mit 30 Millionen unsicheren Angeboten, die in nur einem Monat gelöscht wurden, wird das Ausmaß des Problems deutlich. Die Organisation betont, dass eine bessere Abstimmung zwischen Behörden und Plattformen dringend erforderlich ist.

Quelle