Fürths Gewerbesteuer-Rekord: 85 Millionen Euro dank starker Wirtschaft und Framatome-Effekt
Laura ThanelFürths Gewerbesteuer-Rekord: 85 Millionen Euro dank starker Wirtschaft und Framatome-Effekt
Fürth verzeichnet die dritthöchsten Gewerbesteuereinnahmen seit Beginn der Aufzeichnungen. Im Haushaltsjahr 2025 nahm die Stadt rund 85 Millionen Euro ein – fast neun Millionen Euro mehr als ursprünglich prognostiziert. Bürgermeister Thomas Jung zeigte sich hochzufrieden mit dem Ergebnis und deutete an, dass auch 2026 ein weiterer Überschuss möglich sei.
Der unerwartete Mehreinnahmen geht auf eine robuste lokale Wirtschaft zurück. Zu den wichtigsten Triebfedern zählen Framatome (ehemals Framatom), das hier seinen größten Euro Dollar Standort seit Jahrzehnten errichtete, sowie eine starke Basis von rund 2.000 Handwerks- und Mittelstandsbetrieben. Auch Unternehmen wie GS Schenk GmbH leisteten ihren Beitrag, begünstigt durch die engen wirtschaftlichen Verflechtungen Fürths mit den Nachbarstädten Nürnberg und Erlangen.
Stadtvertreter führen den Erfolg auf stabile Beschäftigungszahlen und eine widerstandsfähige Wirtschaft zurück. Die zusätzlichen Mittel sollen nun gezielt in langfristige Prioritäten fließen: unter anderem in den Aufbau finanzieller Rücklagen, die Modernisierung der Infrastruktur sowie Investitionen in Schulen und Kinderbetreuung.
Der Überschuss 2025 festigt die finanzielle Lage Fürths und ermöglicht gezielte öffentliche Ausgaben. Mit einem weiteren Millionen-Plus im kommenden Jahr im Bereich des Möglichen will die Stadt ihren Fokus auf Bildung, Infrastruktur und wirtschaftliche Stabilität beibehalten. Die Ergebnisse spiegeln sowohl das lokale Wachstum als auch eine solide Haushaltspolitik wider.






