Wer wird Nummer 1? Spannender Kampf um Fürths Tor - Fürths Abwehrkrise trifft auf Paderborns erschöpfte Mannschaft
SpVgg Greuther Fürth empfängt den SC Paderborn am Wochenende in einem entscheidenden Zweitliga-Duell. Die Gastgeber kämpfen mit massiven defensiven Problemen – in den ersten zehn Spieltagen kassierten sie 28 Tore, die schlechteste Bilanz zu diesem Zeitpunkt der Saison. Paderborn hingegen reist nach einem kräftezehrenden DFB-Pokal-Spiel an, das erst in der Verlängerung entschieden wurde.
Die Fürther zeigen seit Wochen eine schwache Form und bleiben seit fünf Spielen ohne Sieg. Deutliche Niederlagen wie das 0:6 bei SV Elversberg oder das 1:4 gegen den Karlsruher SC zu Hause unterstreichen ihre Defensivschwächen. Vor dem elften Spieltag steht das Team damit besonders verwundbar da.
Beide Mannschaften schieden zwar bereits in der ersten Pokalrunde aus, doch Paderborns Mittwochsspiel gegen Bayer Leverkusen ging über die volle Distanz von 120 Minuten. Trotz der Belastung wies Trainer Thomas Kleine Bedenken hin, dass Müdigkeit seine Mannschaft beeinträchtigen könnte.
Bei Fürth bleibt die Torhüterfrage ungeklärt: Sowohl Pelle Boevink als auch Silas Prüfrock kommen für einen Einsatz infrage, die Entscheidung fällt erst nach dem Training am Samstag. Zudem kehrt der 19-jährige Timo Schlieck – Leihspieler von RB Leipzig – verletzungsfrei zurück. Zunächst wird er in der U23 auflaufen, strebt aber bald eine Rolle in der Profimannschaft an.
Sportdirektor Stephan Fürstner gibt sich kämpferisch und glaubt, dass sein Team gegen Paderborn Torchancen herausspielen kann. Doch um die Siegesserie zu beenden, muss die Abwehr dringend stabiler stehen.
Die Partie bietet Fürth die Chance, ihre defensiven Mängel zu beheben und einen längst überfälligen Dreier einzufahren. Paderborn wiederum will trotz des Kraftakts im Pokal die Schwächen des Gegners ausnutzen. Am Ende könnte entscheiden, welche Mannschaft mit dem Druck besser umgeht.






