Fürths 85-tägige Durststrecke endet – erster Sieg unter Trainer Vogel gegen Kiel
Christina Junitz"Erfreut": Greuther Fürth sendet Lebenszeichen - Fürths 85-tägige Durststrecke endet – erster Sieg unter Trainer Vogel gegen Kiel
SpVgg Greuther Fürth beendet nach 85 Tagen die Siegesserie – erster Erfolg unter Trainer Vogel
Nach 85 Tagen ohne Sieg hat die SpVgg Greuther Fürth in der 2. Bundesliga endlich wieder einen Dreier eingefahren. Der 2:1-Erfolg gegen den Holstein Kiel am 31. Januar 2026 war ein seltener Lichtblick in einer schwierigen Saison. Trotz des Sieges bleibt die Mannschaft mit 19 Punkten in der Abstiegszone.
Das Spiel begann ohne Felix Klaus, den besten Torschützen der Fürther, der sich im Warm-up verletzt hatte und daher fehlte. Dennis Srbeny rückte für ihn in die Offensive und spielte eine Schlüsselrolle im Team.
Aaron Keller brachte Greuther Fürth mit einem frühen Tor in Führung. Doch Kiel kämpfte sich zurück: Jonas Meffert glich noch vor der Pause aus. Den entscheidenden Treffer erzielte Noel Futkeu per Elfmeter – damit sicherte er den drei Punkte für die Franken.
Besonders bedeutend war dieser Sieg, da er Heiko Vogels ersten Erfolg seit seinem Amtsantritt als Cheftrainer markierte. Der letzte Sieg des Teams datierte aus dem frühen November, was die Durststrecke auf über drei Monate ausdehnte.
In der Gesamtwertung bleibt der FC Schalke 04 mit 39 Punkten Tabellenführer, gefolgt von Darmstadt, Paderborn und Elversberg. Ansonsten verlor Magdeburg mit 1:2 gegen Hannover, Nürnberg spielte 1:1 gegen Münster, und Bochum besiegte Schalke überraschend mit 2:0. Kaiserslautern kassierte eine deutliche 1:3-Niederlage gegen Elversberg, während das Spiel zwischen Düsseldorf und Paderborn noch aussteht.
Fürths nächste Herausforderung folgt bereits am Freitag, wenn das Team den ebenfalls abstiegsbedrohten 1. FC Magdeburg empfängt. Das Ergebnis könnte im Kampf um den Klassenerhalt entscheidend sein.
Der Sieg gegen Kiel bringt Greuther Fürth zwar näher an den rettenden Ufer der Mittelfeldplätze, doch die Mannschaft verbleibt vorerst in der Abstiegszone. Das anstehende Heimspiel gegen Magdeburg wird eine weitere Bewährungsprobe im Kampf gegen den Abstieg. Fürs Erste kann das Team jedoch Selbstvertrauen aus dem Ende der langen sieglosen Phase schöpfen.






