"Friendly Fire" startet mit neuer Führung in eine aufregende Zukunft
Christoph Koch II"Friendly Fire" startet mit neuer Führung in eine aufregende Zukunft
Das Wohltätigkeits-Event "Friendly Fire" geht in eine neue Ära
Das "Friendly Fire"-Charity-Event, bekannt für seine jährlichen Spenden-Streams mit Creatorn wie Gronkh und PietSmiet, steht vor einem bedeutenden Wandel. Die Projektleitung wechselt: Alina Ulrich übernimmt die Verantwortung von Lena Laaser. Seit seinen bescheidenen Anfängen hat das Event Millionen für verschiedene Zwecke gesammelt – von der Krebsforschung bis zur Katastrophenhilfe.
Was als kleine Wohltätigkeitsinitiative begann, entwickelte sich rasant: In den ersten Jahren stiegen die Spenden stetig – von 124.000 Euro auf über 500.000 Euro und mehr. Zu den jüngsten Begünstigten zählen die Deutsche Krebshilfe, Aktion Deutschland Hilft (inklusive Ukraine-Hilfe 2022), Tierschutzorganisationen und Umweltprojekte wie der Rainforest Trust.
Mikkel Robrahn leitete das Projekt zunächst, bevor Lena Laaser die Führung übernahm. Unter ihrer Ägide sammelte die Ausgabe 2023 allein auf Twitch über 1,75 Millionen Euro. Laaser kündigte kürzlich ihren Rückzug an und betonte die gesellschaftliche Wirkung des Events. Sie dankte allen Beteiligten und bezeichnete den Wechsel als logischen nächsten Schritt.
Alina Ulrich wird nun die Zukunft von "Friendly Fire" gestalten. Geplant ist der Aufbau eines interdisziplinären Teams, um die langfristige Ausrichtung zu prägen. Konkrete Änderungen stehen jedoch noch nicht fest. Langjährige Teilnehmer wie Gronkh und PietSmiet äußerten sich wiederholt dankbar für die Großzügigkeit und Begeisterung der Community.
Die Wurzeln des Projekts reichen bis 2018 zurück, als die Gründer beim Deutschen Computerspielpreis einen Sonderpreis erhielten. Seither hat sich "Friendly Fire" zu einem Aushängeschild der Charity-Streaming-Szene in Deutschland entwickelt.
Der Führungswechsel markiert ein neues Kapitel. Ulrichs Team wird sich darauf konzentrieren, das Wachstum und die wohltätige Wirkung des Events zu erhalten. Mit einer Geschichte rekordverdächtiger Spenden und breiter Unterstützung setzt das Projekt weiterhin Maßstäbe für gemeindegetragene Fundraising-Initiativen.






