Fresenius Kabi und TQ Therapeutics revolutionieren Zelltherapie-Produktion mit neuem Hightech-System
Christina JunitzFresenius Kabi und TQ Therapeutics revolutionieren Zelltherapie-Produktion mit neuem Hightech-System
Fresenius Kabi und TQ Therapeutics kooperieren, um Zell- und Gentherapie-Produktion voranzutreiben
Die beiden Unternehmen werden ihr neues Cue Cell Processing System auf einer bevorstehenden Branchenveranstaltung in San Diego präsentieren. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Patienten weltweit den Zugang zu innovativen Behandlungsmethoden zu erleichtern.
Die Partnerschaft begann mit einer strategischen Entwicklungsvereinbarung, die sich auf die Optimierung der Herstellung von Zell- und Gentherapien konzentriert. Fresenius Kabi wird die Zellisolierungstechnologie von TQ Therapeutics in sein Cue Cell Processing System integrieren. Dieser Schritt soll die Produktionsprozesse robuster und besser skalierbar machen.
Die kombinierte Plattform ist darauf ausgelegt, die Isolierung von T-Zellen aus Vollblut oder Apherese-Produkten in weniger als zwei Stunden zu automatisieren. Zudem hat Fresenius Kabi eine exklusive Lizenz erworben, um Produkte auf Basis der patentierten Technologie von TQ Therapeutics zu entwickeln, herzustellen und zu vertreiben. Das Ziel besteht darin, die industrielle Produktion von Zelltherapien effizienter zu gestalten – mit weniger Zeitaufwand und Komplexität.
TQ Therapeutics arbeitet an ultraschnellen Verfahren, die langfristig dazu beitragen könnten, Zell- und Gentherapien näher an die Patienten zu bringen. Beide Unternehmen werden das Cue Cell Processing System – inklusive des noch in Entwicklung befindlichen Zellselektionsmoduls – auf der Phacilitate Advanced Therapies Week 2026 vorstellen. Die Veranstaltung findet vom 9. bis 12. Februar in San Diego statt, wo Interessierte am Stand Nr. 623 eine Demonstration besuchen können.
Das neue System verspricht, die Produktion von Zelltherapien zu beschleunigen, ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen. Durch die Automatisierung zentraler Arbeitsschritte wollen die Partner den Zugang zu fortschrittlichen Behandlungen ausweiten. Die Technologie wird Anfang nächsten Jahres auf einer großen Fachkonferenz präsentiert.






