Flüchtlingsheim in Kaufbeuren schließt: Familien ziehen um, Gebäude wird umgenutzt
Laura ThanelFlüchtlingsheim in Kaufbeuren schließt: Familien ziehen um, Gebäude wird umgenutzt
Ein ehemaliges Flüchtlingsheim in der Falkenstraße in Neu-Gablonz wird für eine neue Nutzung vorbereitet. Die Stadt Kaufbeuren hat bestätigt, dass die Einrichtung aufgrund sinkender Flüchtlingszahlen geschlossen wird. Die dort derzeit lebenden Familien werden in Kürze in andere Wohnungen umziehen.
Das Gebäude zeigt noch Spuren des Lebens: In einigen Fenstern brennt Licht, Weihnachtsdekorationen sind zu sehen. Von innen dringen Stimmen – ein Zeichen, dass die Bewohner noch nicht ausgezogen sind. Doch am Bau selbst sind bereits sichtbare Veränderungen zu erkennen.
Die Sanierungsarbeiten haben begonnen, alte faserverstärkte Betonplatten wurden entfernt. Die freigelegten roten Ziegelsteinmauern stehen nun blank da – ein erster Schritt der Umgestaltung. Die Behörden nennen keine Namen der hier lebenden Familien, doch die Umsiedlungspläne für die kommenden Monate stehen fest.
Hintergrund der Entscheidung ist der Rückgang der Flüchtlingsankünfte, der Kaufbeuren dazu veranlasst, die Unterkunft aufzulösen. Sobald das Gebäude geräumt ist, wird es nicht mehr als vorübergehende Bleibe für Geflüchtete dienen.
Mit der Schließung der Einrichtung erhält das Haus eine neue Bestimmung. Die derzeitigen Bewohner werden in feste Wohnungen an anderen Standorten umziehen. Die Sanierung markiert das Ende seiner Funktion als Flüchtlingsunterkunft.






