Flamme Möbel in Stuttgart schließt für immer – alle Filialen folgen bald
Maren WeihmannFlamme Möbel in Stuttgart schließt für immer – alle Filialen folgen bald
Möbelhändler Flamme Möbel schließt Filiale in Stuttgart endgültig – alle deutschen Standorte sollen bis Mitte des Jahres dichtmachen
Der Möbelhändler Flamme Möbel hat seine Filiale in Stuttgart dauerhaft geschlossen und plant, bis Mitte des Jahres alle deutschen Standorte zu schließen.
Initially hatte das Unternehmen "regulatorische Vorgaben" als Grund genannt, doch lokale Behörden widersprachen dieser Darstellung als irreführend.
Das Geschäft am Hardhöhe in Stuttgart schloss seine Türen, nachdem das Unternehmen eine bundesweite Liquidation angekündigt hatte. Derzeit läuft ein Räumungsverkauf, der bis Ende März andauern soll. Bis Mitte 2025 wird das Gelände vollständig geräumt sein.
Horst Müller, Wirtschaftsreferent der Stadt Stuttgart, wies die frühere Aussage von Flamme Möbel zurück, wonach kommunale Vorschriften für die Schließung verantwortlich seien. Stattdessen verwies er auf wirtschaftliche Schwierigkeiten in einem hart umkämpften Möbelmarkt, in dem große Ketten dominieren. Später gab das Unternehmen zu, dass die Schließung nicht auf externen Druck zurückzuführen sei, und entschuldigte sich für die irreführende Begründung.
Von der Schließung sind etwa 40 Mitarbeiter betroffen. Die Stadt Stuttgart unterstützt sie über Transformationsforen, wobei einige bereits neue Arbeitsplätze gefunden haben. Die Zukunft des Gebäudes bleibt indes ungewiss. Sein historischer Wert und die markante Architektur könnten eine Umnutzung für neue Mieter erschweren.
Es gibt keine Hinweise darauf, dass Flamme Möbel weitere Filialen in Deutschland betrieben hat, und über die Schließung des Stuttgarter Standorts hinaus wurden keine weiteren Bestätigungen bekannt.
Der Liquidationsverkauf läuft noch bis März, die vollständige Schließung des Standorts ist bis Mitte des Jahres geplant. Die Stadt unterstützt weiterhin die betroffenen Mitarbeiter, während die künftige Nutzung des Gebäudes noch offen ist. Behördenseits wurden regulatorische Gründe als Ursache für die Schließung ausgeschlossen.






