FC Bayern zieht Upamecano-Angebot zurück – Streit eskaliert nach Hoeneß-Kritik
Laura ThanelFC Bayern zieht Upamecano-Angebot zurück – Streit eskaliert nach Hoeneß-Kritik
FC Bayern München zieht Vertragsangebot für Dayot Upamecano zurück
Der FC Bayern München hat sein Vertragsangebot an Verteidiger Dayot Upamecano nach einem öffentlichen Streit über dessen Zukunft zurückgezogen. Die Entscheidung des Vereins folgte auf scharfe Kritik des langjährigen Präsidenten Uli Hoeneß, der den Beratern des Spielers vorwarf, einen Wechsel vorantreiben zu wollen. Upamecano betonte daraufhin, er habe nie die Absicht gehabt, den Klub zu verlassen.
Anfang Februar 2026 hatte Hoeneß in einem Interview mit dem kicker die namentlich nicht genannten Berater Upamecanos scharf angegriffen und ihnen vorgeworfen, einen Abgang des Spielers erzwingen zu wollen. Ihr Verhalten bezeichnete er als "schockierend und inakzeptabel". Die Äußerungen fielen mitten in laufende Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung und verschärften die Spannungen zwischen dem Verein und dem Umfeld des Spielers.
Der Bayern-Insider Marcel Reif hatte Hoeneß zunächst kritisiert und dessen öffentliche Attacke als überzogen bezeichnet. Später ruderte Reif jedoch zurück, entschuldigte sich bei Hoeneß und gab zu, dass der Präsident mit seiner Einschätzung zu Upamecanos Beratern von Anfang an recht gehabt habe.
Nach dem Rückzug des Angebots veröffentlichte Upamecano eine Stellungnahme, in der er seine Verbundenheit mit dem Verein bekräftigte. Er versicherte, er wolle den FC Bayern keinesfalls verlassen – trotz des Scheiterns der Verhandlungen.
Das Vertragsangebot ist damit vom Tisch, Upamecanos Zukunft bleibt ungewiss. Seine öffentliche Loyalitätsbekundung steht im Kontrast zur Entscheidung des Vereins, die Gespräche abzubrechen. Der Konflikt offenbart die anhaltenden Reibungen zwischen der Bayern-Führung und Spielervertretern.






