Fackelschwimmen in Füssen: Mutige trotzen eisigem Lech zu Neujahr
Maren WeihmannFackelschwimmen in Füssen: Mutige trotzen eisigem Lech zu Neujahr
Fünfzehn Schwimmer der Buchloer Wasserrettung trotzten eisigen Temperaturen beim Neujahrs-Fackelschwimmen in Füssen
Am Neujahrstag wagten sich fünfzehn mutige Schwimmer der Wasserrettung Buchloe in die eiskalten Fluten des Lech bei Füssen – begleitet von einer spektakulären Fackelwanderung. Trotz nachteinbrechender Kälte zog das Ereignis zahlreiche Zuschauer an, die sich an den Uferböschungen und auf der Theresienbrücke drängten, um das traditionelle Schauspiel zu verfolgen.
Gegen Abend sprangen die Teilnehmer bei nur einem Grad Celsius in den Fluss. Mit brennenden Fackeln in der Hand schwammen sie flussabwärts von der Füssener Altstadt in Richtung Theresienbrücke und passierten dabei historische Wahrzeichen wie die Silhouette der Abtei St. Mang.
Als die Gruppe die Brücke erreichte, begrüßten sie Kanonendonner und ein farbenprächtiges Feuerwerk, das den Nachthimmel erleuchtete. Die Zuschauer jubelten begeistert, während die Schwimmer die anspruchsvolle Strecke trotz der eisigen Bedingungen ohne Zwischenfälle bewältigten. Über die Teilnehmer gab die Wasserrettung Buchloe keine näheren Angaben bekannt. Doch das Fackelschwimmen bleibt ein fester Bestandteil der Neujahrsbräuche in der Region.
Mit einem festlichen Finale unter dem Feuerwerk endete das Spektakel. Nach dem Ausstieg der letzten Schwimmer nahe der Theresienbrücke löste sich die Menschenmenge langsam auf. Jahr für Jahr lockt die mutige und frostige Tradition sowohl Einheimische als auch Besucher an – ein kraftvoller Auftakt ins neue Jahr.






