Europas Weihnachtsmärkte: Von Straßburgs Tradition bis zu Hamburgs skurriler Rebellion
Christoph Koch IIDer älteste, der grünste, der erotischste: Extremer Weihnachtsmarkt - Europas Weihnachtsmärkte: Von Straßburgs Tradition bis zu Hamburgs skurriler Rebellion
Weihnachtsmärkte in ganz Europa verbreiten festliche Stimmung mit einzigartigen Traditionen und nachhaltigen Ideen
Während Deutschland Tausende dieser saisonalen Veranstaltungen beherbergt, liegt der älteste Weihnachtsmarkt tatsächlich gleich jenseits der Grenze. In diesem Jahr erwarten die Besucher alles von umweltfreundlichem Genuss bis zu ungewöhnlichem Unterhaltungsprogramm.
Der Christkindelsmärik in Straßburg, Frankreich, trägt den Titel des ältesten Weihnachtsmarktes Europas. Gegründet im Jahr 1570, ist er älter als viele der berühmten deutschen Festtagsmärkte. Deutschland selbst verzeichnet zwischen 2.500 und 3.000 größere Märkte, von denen jeder eigene Besonderheiten bietet.
Einige Märkte beeindrucken mit prächtigen Schauplätzen, etwa riesigen Tannenbäumen oder gewaltigen Holzpyramiden. In Essen steht Nachhaltigkeit im Mittelpunkt: Mahlzeiten werden auf Porzellantellern serviert, und Pommes gibt es in Papiertüten statt in Plastik. Dieser Ansatz reduziert Abfall, ohne die festliche Atmosphäre zu beeinträchtigen.
In Hamburg bricht der St.-Pauli-Weihnachtsmarkt bewusst mit der Tradition. Direkt am Rotlichtviertel gelegen, tauscht er klassische Festtagskleidung gegen Dessous und Tangas. Die Bühne „Santa Pauli“ unterstreicht den frechen, unkonventionellen Charakter des Marktes.
Von historischem Charme in Straßburg über ökologisches Bewusstsein in Essen bis hin zu Hamburgs St.-Pauli-Markt, der festliche Mode neu definiert – Europas Weihnachtsmärkte bieten für jeden Geschmack das Richtige. Mit Tausenden Möglichkeiten finden Besucher alles, von klassischer Weihnachtsromantik bis hin zu skurrilen, einzigartigen Erlebnissen.






