Erding Gladiators feiern ersten Saisonsieg – doch die Ultras bleiben weg
Laura ThanelErding Gladiators feiern ersten Saisonsieg – doch die Ultras bleiben weg
Erding Gladiators holen ersten Saisonsieg mit dramatischem 6:5 nach Verlängerung gegen die Bayreuth Tigers
Nur zwei Tage nach einer deutlichen 0:5-Niederlage gelang den Erding Gladiators ein wichtiger 6:5-Erfolg nach Verlängerung gegen die Bayreuth Tigers – der erste Sieg der Saison für das kämpfende Team. Auffällig war jedoch die Abwesenheit der Erding-Ultras, die das Spiel boykottierten, um gegen Entscheidungen der Vereinsführung zu protestieren.
Die Partie begann mit einer frühen Führung für Erding, doch Bayreuth glich schnell aus und ging mit 2:1 in Führung. Ein hin- und hergehender Schlagtausch folgte: Erding übernahm im zweiten Drittel wieder die Kontrolle, doch die Tigers glichen zum 4:4 aus.
Zwei Minuten vor Schluss des dritten Abschnitts traf Bayreuth erneut – 5:5 stand es nun, die Verlängerung war unausweichlich. Die Stimmung in der Arena wurde von den Bayreuth-Fans dominiert, während die Erding-Ultras fernblieben. In ihrem leeren Block hing ein Transparent mit der Aufschrift „verhältnismäßig?“ – eine klare Anspielung auf ihren Streit mit dem Verein wegen eines Stadionverbots für eines ihrer Mitglieder. Nur 96 Sekunden nach Beginn der Verlängerung traf Cheyne Matheson zum entscheidenden 6:5 – ein langersehnter Befreiungsschlag nach dem kürzlichen 0:5 in Füssen.
Der Sieg bringt Erding vom Tabellenende weg und gibt nach einem holprigen Saisonstart Hoffnung. Doch der ungelöste Konflikt zwischen den Ultras und der Vereinsführung wirft weiterhin Fragen auf. Mathesons Treffer in der Verlängerung sicherte den Gladiators alle drei Punkte.






