25 May 2026, 06:29

EPA und PAK beraten über Reformen und Qualität im Patentsystem

EPO trifft sich mit der Deutschen Patentanwaltskammer

EPA und PAK beraten über Reformen und Qualität im Patentsystem

Das Europäische Patentamt (EPA) hat kürzlich mit der Patentanwaltskammer Deutschlands (PAK) über Verbesserungen im Patentsystem beraten. Das Treffen fand am 6. Juni im Münchner Hauptsitz des EPA statt und konzentrierte sich auf Themen wie Qualität, Ausbildung und anstehende Reformen. Gleichzeitig markierte die Zusammenkunft das 125-jährige Jubiläum des Patentanwaltsberufs in Deutschland.

Die von PAK-Präsident Christof Keussen angeführte Delegation tauschte sich mit EPA-Vizepräsident Christoph Ernst aus. Beide Seiten erörterten den Qualitätsaktionsplan 2025 des EPA, der Investitionen in Personalgewinnung, Schulungen und KI-gestützte Werkzeuge vorsieht. Die PAK lobte die Bemühungen des EPA, hohe Standards in der Patentprüfung aufrechtzuerhalten.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand auch die modernisierte Europäische Eignungsprüfung (EQE). Der ab März 2025 geplante Prüfungsteil F wird die erste Phase der Reform darstellen. Zudem präsentierte das EPA aktuelle Erkenntnisse aus seinem Observatorium für Patente und Technologie, das evidenzbasierte Debatten über Innovation fördern soll.

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Die 1993 gegründete PAK vertritt über 4.000 Patentanwältinnen und Patentanwälte in Deutschland – die größte nationale Berufsgruppe dieser Art in Europa. Die Mitgliedschaft ist für alle in Deutschland tätigen Patentanwälte verpflichtend. Während des Treffens sammelte das EPA zudem direktes Nutzerfeedback, um die Zugänglichkeit und Qualität des Patentsystems weiter zu verbessern.

Die Gespräche unterstrichen die enge Zusammenarbeit zwischen EPA und PAK zur Stärkung des europäischen Patentsystems. Zu den zentralen Ergebnissen zählen die geplante EQE-Reform sowie die fortgesetzte Konzentration auf Qualitätssteigerungen. Beide Organisationen bekräftigten ihr Engagement, Innovation durch bessere Ausbildung und den Einsatz moderner Technologien zu fördern.

Quelle