Energiewende in der Krise: Warum 15.500 Vorschriften die Reformen blockieren
Laura ThanelEnergiewende in der Krise: Warum 15.500 Vorschriften die Reformen blockieren
Die neue Bundesregierung steht vor dringenden Aufgaben, um die Energiewende zu vereinfachen und längst überfällige Reformen anzugehen. Die Thuga AG hat zentrale Handlungsfelder benannt, darunter übermäßige Regulierung und die Notwendigkeit fairer Wettbewerbsbedingungen bei Heiztechnologien.
Aktuell gibt es auf Bundesebene über 15.500 energierelevante Vorschriften. Diese binden Ressourcen und belasten Unternehmen stark. Die Regierung will Bürokratie abbauen und die Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien, Kraftwerke und den Netzausbau verbessern.
Geplant sind eine bessere Einbindung flexibler Stromerzeugung sowie der Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur. Zudem sind Bundesfördermittel für effiziente Wärmenetze und ein neuer Investitionsfonds in Vorbereitung. Die Thuga warnt jedoch davor, sich auf staatlich gestützte Reservekraftwerke zu verlassen, da dies Preissignale verzerren und private Investitionen hemmen könnte.
Das Unternehmen begrüßt, dass CDU, CSU und SPD die Bedeutung einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft anerkannt haben. Thuga ist bereit, mit der Politik zusammenzuarbeiten, um den Transformationsprozess zu beschleunigen. Ungewiss bleibt indes die Zukunft des Gebäudeenergiegesetzes – hier wird eine gerechtere Ausgestaltung des Wettbewerbs bei Heizsystemen gefordert.
Die Regierung muss nun Reformstaus auflösen und regulatorische Hürden abbauen, um die Energiewende voranzutreiben. Die Thuga AG steht bereit, diese Bemühungen zu unterstützen. Klare Regeln und gezielte Fördermittel könnten den Ausbau erneuerbarer Energien und die Modernisierung der Netze beschleunigen.






