Energie Cottbus kassiert 0:3 gegen 1860 München – Rassismusvorfall stoppt das Spiel
Maren WeihmannEnergie Cottbus kassiert 0:3 gegen 1860 München – Rassismusvorfall stoppt das Spiel
Energie Cottbus erleidet schwere 0:3-Niederlage gegen TSV 1860 München – Rassismusvorfall überschattet Spiel
Energie Cottbus hat am Samstag eine deutliche 0:3-Niederlage gegen TSV 1860 München kassiert und damit seine Serie von fünf Siegen in Folge in der 3. Liga beendet. Die Niederlage kam nach einer starken Phase, doch individuelle Fehler und ein Vorfall auf dem Platz warfen die Mannschaft zurück.
Die Münchner gingen kurz vor der Halbzeit in Führung. Thore Jacobson verwandelte in der 39. Minute einen Elfmeter, nachdem Erik Engelhardt im Strafraum gefoulte hatte. Jacobson erhöhte dann in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nach einem defensiven Patzer auf 2:0.
Nach dem Seitenwechsel fand Cottbus nicht zurück ins Spiel. In der 82. Minute besiegelte ein Eigentor von Manu das 0:3. Die Gäste hatten zuvor ihren besten Torschützen Engelhardt wieder in die Startelf berufen, doch auch seine Rückkehr konnte die Wende nicht einleiten.
Das Spiel wurde zudem von einem Vorfall in der zweiten Halbzeit überschattet: Nach rassistischen Beleidigungen gegen Energie-Cottbus-Spieler Justin Butler wurde das Spiel für sieben Minuten unterbrochen. Trotz Wechseln – Butler, Biankadi und Thiele kamen aufs Feld – konnte die Mannschaft weitere Gegentreffer nicht verhindern.
Münchens drittes Tor hatte Max Reinthaler vorbereitet, der ungehindert im Strafraum zum Abschluss kam. Die Niederlage markiert einen deutlichen Bruch zu Cottbus' jüngster Form, hatte die Mannschaft doch zuvor fünf Ligaspiele in Folge gewonnen.
Das Ergebnis bedeutet, dass Energie Cottbus in ihrem letzten Auftritt ohne Sieg blieb, während TSV 1860 München drei Punkte mitnahm. Der Rassismusvorfall, der zu einer längeren Spielunterbrechung führte, warf jedoch einen dunklen Schatten auf die Partie. Cottbus muss sich nun nach dem abrupten Ende der ungeschlagenen Serie neu sortieren.






