Drei Ungarische Schwarzarbeiter in Bayern gefasst – Abschiebung droht nach spektakulärer Flucht
Maren WeihmannFlucht aus der Zollkontrolle scheitert wegen weißer Fußspuren - Drei Ungarische Schwarzarbeiter in Bayern gefasst – Abschiebung droht nach spektakulärer Flucht
Drei undokumentierte Arbeiter aus Ungarn wurden bei einer Zollkontrolle in Deutschland bei illegaler Beschäftigung erwischt. Das Kabinett Merz hat die Regierung angewiesen, die Ausländerbehörde zu unterstützen, um solche Fälle zu bekämpfen. Der Vorfall ereignete sich im Landkreis Tirschenreuth, wo die Behörden die nicht gemeldeten Arbeitsverhältnisse der Männer aufdeckten. Zwei von ihnen wurden inzwischen mit Geldstrafen belegt, während alle drei nun mit Abschiebungen nach Ungarn rechnen müssen.
Die Entdeckung erfolgte am 5. Februar 2026, als Zollbeamte in Tirschenreuth eine Routinekontrolle durchführten. Die 21-, 27- und 33-jährigen Männer hatten sich bereits seit mehreren Monaten ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland aufgehalten. Sie arbeiteten im Baugewerbe, ohne dazu berechtigt zu sein.
Einer der Männer versuchte, durch einen Sprung aus dem Fenster zu fliehen. Seine Flucht hinterließ Fußspuren in frischer Farbe und Putz, die die Beamten direkt zu seinem Versteck führten. Die beiden anderen wurden sofort festgenommen.
Ein Gericht verhängte später gegen zwei der Arbeiter Geldstrafen – einer musste 4.500 Euro zahlen, der andere 750 Euro. Die Ausländerbehörde erließ daraufhin Abschiebeverfügungen gegen alle drei Männer.
Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der deutschen Regierung zur Bekämpfung illegaler Beschäftigung in Bayern. Zwei der Männer müssen nun finanzielle Strafen zahlen, und alle drei sind zur Ausreise nach Ungarn verpflichtet. Die Behörden beobachten weiterhin ähnliche Fälle in der gesamten Region.






