Drei Frauen kämpfen gegen Armut und Abhängigkeit – ein bewegender Dokumentarfilm
Laura Thanel"Eine Nacht ohne Geldsorgen": Drei Frauen kämpfen für finanzielle Unabhängigkeit" - Drei Frauen kämpfen gegen Armut und Abhängigkeit – ein bewegender Dokumentarfilm
Ein neuer Dokumentarfilm wirft ein Licht auf die finanziellen Kämpfe dreier deutscher Frauen. "37°: Pleite, abhängig, abgehängt – Frauen und Geld" begleitet ihren Alltag zwischen Armut, Abhängigkeit und begrenzten Perspektiven. Der Film feiert am Dienstag, dem 20. Januar, um 22:15 Uhr auf ZDF Premiere.
Die von ZDFinfo produzierte Dokumentation, unter der Regie von Sabine Holtgreve und der Produktion von Uli Neuhold, erzählt die Geschichten von Melanie, Gisela und Carolin – drei Frauen, die jeweils mit unterschiedlichen Formen finanzieller Not zu kämpfen haben.
Melanie, alleinerziehende Mutter, kümmert sich um ihren autistischen Sohn und kommt mit dem Bürgergeld kaum über die Runden. Trotz ihrer Ausbildung und ihres Willens, unabhängig zu bleiben, fühlt sie sich in einem Teufelskreis aus finanzieller Belastung gefangen. Gisela, Rentnerin in München, lebt von einer kleinen Rente und staatlicher Unterstützung. Steigende Tierarztkosten für ihre Katzen zwingen sie, darüber nachzudenken, eines der Tiere abzugeben. Ihr knapper Haushalt lässt kaum Spielraum für unerwartete Ausgaben. Carolin, Medizinstudentin und frischgebackene Mutter, ist vollständig vom Einkommen ihres Mannes abhängig. Zwischen Studium und Mutterschaft hat sie kein eigenes finanzielles Polster.
Der Film zeigt die konkreten Folgen von finanzieller Instabilität im Leben dieser Frauen – Schicksale, die stellvertretend für die Herausforderungen stehen, vor denen heute viele Menschen in Deutschland stehen. "37°: Pleite, abhängig, abgehängt – Frauen und Geld" gibt einen nahen Einblick in ihre Kämpfe, wenn er auf ZDF ausgestrahlt wird.






