Drei evangelische Kirchen in Oberasbach schließen sich zusammen, um eine Pfarrgemeinde zu bilden
Laura ThanelDrei evangelische Kirchen in Oberasbach schließen sich zusammen, um eine Pfarrgemeinde zu bilden
Drei evangelische Kirchen in Oberasbach schließen sich zu einer Kirchengemeinde zusammen
Vorspann Ab dem 1. Dezember entsteht in Oberasbach eine neue Kirchengemeinde – getragen von den drei evangelischen Kirchengemeinden St. Lorenz, St. Markus und St. Stephanus. Die...
Veröffentlichungsdatum 25. November 2025, 13:55 Uhr
Schlagwörter Jugend, Geschichte, Kirche, evangelisch, Konzert, Marke, Kinder, Politik und Gesetzgebung, Allgemeines, Nachrichten
Artikeltext Am 1. Dezember startet in Oberasbach offiziell eine neue evangelische Kirchengemeinde. Die Fusion vereint die Gemeinden von St. Lorenz, St. Markus und St. Stephanus unter einem gemeinsamen Dach. Die Feierlichkeiten beginnen mit einem besonderen Gottesdienst und setzen sich mit Musik, Bastelangeboten und gemeinsamen Aktivitäten über das gesamte Wochenende fort.
Das Gründungswochenende startet bereits am Samstag mit einem Adventsmarkt im Innenhof von St. Lorenz. Von 14 bis 17 Uhr können Besucher handgefertigte Bastelarbeiten, florale Arrangements und saisonale Dekorationen bewundern, die von Kirchengruppen und örtlichen Kindergärten gestaltet wurden.
Ein festlicher Gottesdienst in St. Stephanus unter dem Motto „Wir brechen auf!“ markiert den offiziellen Start der neuen Kirchengemeinde. Pfarrer Matthias Stepper, der die Initiative leitet, wird gemeinsam mit Pfarrerin Alexandra Büttner die Gemeinde begrüßen. Büttner beschrieb die Zusammenarbeit als Chance, Horizonte zu erweitern und gleichzeitig Traditionen lebendig zu halten. Später, um 19:30 Uhr, lädt die St.-Markus-Kirche zu einem Konzert mit Werken von Vivaldi, Corelli und Rutter ein. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Die drei Kirchen behalten zwar ihre individuellen Strukturen, teilen sich aber künftig Ressourcen, Ideen und Projekte. Ein gemeinsames Büro in St. Markus wird eingerichtet, um die Erreichbarkeit zu verbessern und Aktivitäten zu koordinieren. Die Jugendarbeit läuft bereits in gemeinsamen Räumlichkeiten, und weitere Pläne umfassen einen einheitlichen Gemeindebrief sowie eine Veranstaltungsreihe, etwa ein Programm zu Franz von Assisi.
Ziel der Fusion ist es, das Gemeinschaftsleben zu stärken, indem die Stärken jeder einzelnen Gemeinde gebündelt werden. Gemeinsame Initiativen und eine effizientere Organisation sollen die Zukunft der Kirchengemeinde prägen. Die Veranstaltungen am Wochenende bieten einen ersten Einblick, wie die drei Kirchen künftig zusammenarbeiten werden.






