Domen Prevc schreibt Geschichte mit Sieg in Oberstdorf
Domen Prevc hat Geschichte geschrieben, indem er das Skispringen in Oberstdorf im Rahmen der Vierschanzentournee gewann. Es ist das erste Mal in der 74-jährigen Geschichte des Wettbewerbs, dass ein Slowene den Sieg davontrug. Unterdessen verpasste der Franzose Valentin Foubert knapp das Finale – nur zwei Punkte fehlten ihm zur Qualifikation.
Prevc dominierte das Event mit insgesamt 316,7 Punkten und sicherte sich damit den obersten Platz auf dem Podest. Sein Triumph festigt zudem seine Führung in der Gesamtwertung des Weltcups. Daniel Tschofenig aus Österreich folgte mit 299,2 Punkten auf Platz zwei, während der Deutsche Felix Hoffmann mit 297,3 Punkten Dritter wurde.
Der slowenische Springer Timi Zajc hatte zunächst den zweiten Platz geteilt, wurde später jedoch disqualifiziert. Damit komplettierten Tschofenig und Hoffmann die Top Drei. Für Valentin Foubert endete der Wettbewerb enttäuschend: Der aktuell auf Rang 11 der Weltrangliste geführte Franzose belegte insgesamt Platz 30 – nur zwei Punkte trennten ihn vom Einzug in die Finalrunde. Ein einziger zusätzlicher Meter bei seinem Sprung hätte gereicht, um ihn in die letzte Runde zu bringen. Foubert hatte bereits im Dezember 2025 Schlagzeilen gemacht, als er in Klingenthal Vierter wurde – das beste Ergebnis eines französischen männlichen Springers im Weltcup seit 2009.
Prevc’ Sieg festigt seine Spitzenposition im Weltcup, während Fouberts knappes Verfehlen der Finalrunde die hauchdünnen Unterschiede im Spitzensport unterstreicht. Der Erfolg des Slowenen in Oberstdorf fügt der langen Geschichte der Vierschanzentournee ein neues Kapitel hinzu. Foubert bleibt trotz des Rückschlags ein starker Anwärter für künftige Wettbewerbe.






