Deutschlands Eishockey-Frauen feiern Olympische Rückkehr nach 12 Jahren
Christina JunitzDeutschlands Eishockey-Frauen feiern Olympische Rückkehr nach 12 Jahren
Deutschlands Fraueneishockey-Team kehrt nach 12 Jahren auf die Olympische Bühne zurück
Nach einer zwölfjährigen Pause ist die deutsche Fraueneishockey-Nationalmannschaft wieder bei den Olympischen Spielen dabei. Beim letzten Testspiel vor dem Turnier unterlag das Team Japan in Füssen, Bayern, knapp mit 2:3 nach Verlängerung. Die Partie diente als wichtige Standortbestimmung vor dem olympischen Auftakt in der kommenden Woche.
Das Spiel fand am 30. Januar 2026 vor 2.308 Zuschauern statt. Deutschland ging früh in Führung, doch Japan glich schnell aus. Die Gäste übernahmen daraufhin im zweiten Drittel die Führung.
Die deutsche Mannschaft kämpfte sich im letzten Abschnitt zurück – Celina Haider erzwang mit ihrem Tor die Verlängerung. Doch nur 27 Sekunden später sicherte sich Japan den Sieg. Mannschaftskapitänin Daria Gleißner bezeichnete die Partie anschließend als einen "sehr guten Gradmesser" für die olympische Vorbereitung.
Es war das letzte Spiel der Deutschen vor der Abreise nach Mailand zu den Winterspielen 2026. Am Samstag, den 1. Februar, beziehen sie das Olympische Dorf. Ihr erstes Turnierspiel bestreiten sie am Donnerstag, den 6. Februar, um 12:10 Uhr MEZ gegen Schweden. Ein weiteres Aufeinandertreffen mit Japan steht bereits in der Vorrunde an.
Die Mannschaft hat sich bereits viermal für Olympische Spiele qualifiziert – zuletzt war sie 2002, 2006 und 2014 dabei. Der letzte Auftritt datiert von Sotschi 2014, sodass diese Rückkehr die erste nach mehr als einem Jahrzehnt darstellt.
Mit der Niederlage endete das Trainingslager in Füssen, nun richtet sich der Fokus ganz auf die Olympischen Spiele. Das Eröffnungsspiel gegen Schweden markiert den Start in ein Turnier, das bis zum 22. Februar dauert. Gegen Japan, den Gegner aus der Vorbereitung, wird das Team in der Gruppenphase erneut antreten – und dabei an die gezeigten Leistungen anknüpfen wollen.






