Deutsche Telekom erhöht Preise für ältere DSL- und Handyverträge ab April
Christoph Koch IIDeutsche Telekom erhöht Preise für ältere DSL- und Handyverträge ab April
Deutsche Telekom erhöht Preise für ältere DSL-Verträge
Die Deutsche Telekom hat die Preise für ältere Handyverträge angehoben – betroffen sind Kunden, die ihren Vertrag vor April 2023 abgeschlossen haben. Ab April steigen die monatlichen Kosten für einige Tarife um 2 Euro. Als Begründung führt das Unternehmen gestiegene Betriebskosten an.
Kunden mit MagentaZuhause- oder Call & Surf-Verträgen, die vor April 2023 abgeschlossen wurden, müssen mit höheren Rechnungen rechnen. Ein Beispiel: Ein Vertrag von November 2020 kostet nun 46,95 Euro statt bisher 44,95 Euro pro Monat. Wie viele Kunden von der Erhöhung betroffen sind, hat die Telekom nicht bekannt gegeben.
Das Unternehmen begründet die Anpassung damit, dass es die steigenden Ausgaben nicht länger auffangen könne. Betroffene Kunden haben jedoch die Möglichkeit, ihren Vertrag ohne zusätzliche Kosten zu kündigen.
Gleichzeitig setzt die Telekom auf künstliche Intelligenz Ein Drittel der Kapazitäten im neuen AI-Rechenzentrum des Konzerns ist bereits reserviert. Investoren reagierten positiv – der Aktienkurs stieg erstmals über die Marke von 30 Euro. Ziel des Unternehmens ist es, eine leistungsstarke, digital souveräne KI-Infrastruktur für Europa aufzubauen.
Die Preiserhöhung betrifft ältere Handyverträge, wobei Kunden die Option haben, ohne Strafgebühren zu kündigen. Die Investitionen in KI haben zudem den Marktwert der Telekom gesteigert. Die Maßnahmen spiegeln sowohl Kostendruck als auch langfristige strategische Wachstumspläne im Bereich der Technologieinfrastruktur wider.






