24 January 2026, 22:51

Deutsche Skispringer scheitern bei WM – nur Platz 13 als bestes Ergebnis

Ein Plakat der Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine schneebedeckte Landschaft mit Menschen, Pferden, Stangen, Flaggen, Gebäuden, Bäumen und Himmel sowie Text über das Ereignis zeigt.

Deutsche Skispringer scheitern bei WM – nur Platz 13 als bestes Ergebnis

Deutsche Skispringer enttäuschen bei der WM – kein Top-10-Platz

Die deutschen Skispringer erlebten einen enttäuschenden Tag bei den Weltmeisterschaften: Kein Athlet schaffte es in die Top Ten. Domen Prevc aus Slowenien dominierte den Wettbewerb souverän und gewann mit fast 60 Punkten Vorsprung vor dem Norweger Marius Lindvik. Nun blickt das deutsche Team auf den bevorstehenden Mannschaftswettbewerb, in dem es als Außenseiter um eine Medaille kämpfen wird.

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Prevc sicherte sich mit einer überzeugenden Leistung den Weltmeistertitel. Sein Vorsprung von knapp 60 Punkten ließ Lindvik nur den zweiten Platz. Bester Deutscher war Philipp Raimund auf Rang 13 – doch auch er lag mehr als 125 Punkte hinter dem Sieger.

Karl Geiger, eine Schlüsselfigur des Teams, beendete den Wettbewerb auf Platz 17. Trotz des schwachen Einzelergebnisses wird er die Mannschaft im Teamwettbewerb anführen. Auch Felix Hoffmann (22.) und Pius Paschke (25.) blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Bundestrainer Stefan Horngacher kritisierte vor allem die Leistungen in der finalen Flugphase. Er räumte ein, dass das Team sich deutlich steigern müsse, um im Mannschaftswettbewerb eine Medaille zu gewinnen. Deutschland geht als Underdog ins Rennen, während Slowenien, Norwegen und Japan als Favoriten gelten. Horngacher wird nach dieser Saison zurücktreten; der Deutsche Skiverband sucht bereits nach einem Nachfolger. Der ehemalige Trainer Thomas Thurnbichler gilt dabei als heißer Kandidat.

Nun konzentriert sich das Team auf den Mannschaftswettbewerb, in dem es die Schwächen ausmerzen will. Die Chancen hängen von stärkeren Sprüngen in der Schlussphase ab. Der Wettbewerb bleibt offen, doch gegen die Top-Nationen wird es ein harter Kampf.