10 June 2026, 10:24

Dehoga-Chefin warnt vor Bürokratie und höheren Arbeitskosten für Gastronomie

Vor Spitzentreffen im Kanzleramt: Dehoga-Chef warnt vor Klassenkampf und fordert neues Arbeitszeitgesetz

Dehoga-Chefin warnt vor Bürokratie und höheren Arbeitskosten für Gastronomie

Die Vorsitzende des Dehoga-Gastgewerbeverbands, Ingrid Schimke, hat Besorgnis über jüngste Vorschläge geäußert, die Unternehmen belasten könnten. Schimke warnte, dass einige Maßnahmen die Bürokratie und die Arbeitskosten erhöhen könnten, ohne gleichzeitig Wachstum oder Arbeitsplätze zu fördern.

Kritik übte sie insbesondere an der Forderung von DGB-Chefin Yasmin Fahimi nach verpflichtenden betrieblichen Rentensystemen. Solche Schritte würden die tatsächlichen Kosten für Unternehmen in die Höhe treiben, ohne die Beschäftigungschancen zu verbessern, argumentierte Schimke. Gleichzeitig betonte sie, dass auch die Gewerkschaften stabile Arbeitsplätze und eine stärkere Wirtschaft benötigten – am besten durch Pragmatismus statt Konfrontation zu erreichen.

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Der Branchenverband blickt nun mit Erwartungen auf den Krisengipfel im Kanzleramt, um Lösungen zu finden. Schimke hofft, dass das Treffen vor der Sommerpause ein klares Signal zur Einführung einer einheitlichen Wochenarbeitszeit setzt. Das geplante Arbeitszeitgesetz bezeichnete sie als besonders dringend.

Die Verbandschefin forderte die Koalitionsspitzen auf, zügig zu handeln und vereinbarte Reformen umzusetzen. „Die Zeit wird knapp“, so Schimke – die Politik müsse nun liefern. Sie sieht Risiken in Maßnahmen, die finanzielle oder administrative Lasten erhöhen. Ein entschlossener Reformschub und eine standardisierte Arbeitswoche könnten die Stabilität schaffen, die Unternehmen brauchen. Der Krisengipfel könnte über das weitere Vorgehen bei diesen Vorhaben entscheiden.

Quelle