Databricks und SAP revolutionieren Unternehmens-KI mit neuen Tools und Partnerschaften
Christina JunitzDatabricks und SAP revolutionieren Unternehmens-KI mit neuen Tools und Partnerschaften
Zwischen SAP-Welten und KI-Agenten
Vorschau Databricks verwandelte die SAP Garden in München in ein Zentrum für Daten- und KI-Innovationen. Die Veranstaltung markierte einen wichtigen Schritt für Unternehmen, die KI-Agenten über Pilotprojekte hinaus produktiv nutzen möchten – insbesondere in Verbindung mit SAP-Systemen.
10. Dezember 2025
Schlagwörter Finanzen, Wirtschaft, Künstliche Intelligenz, Technologie
Artikel Databricks hat die SAP Garden in München kürzlich zu einem Knotenpunkt für Daten- und KI-Innovationen gemacht. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen neue Tools und Partnerschaften, die Unternehmens-KI offener, steuerbarer und einsatzbereit gestalten sollen.
Das Unternehmen unterstrich sein Ziel, zu einer zentralen Plattform für betriebliche KI zu werden – mit Funktionen, die nahtlose Integration und Governance ermöglichen.
Eine der wichtigsten Ankündigungen war der AI Gateway, ein Tool, das die zentrale Verwaltung von KI-Modellen und externen Servern über den Unity Catalog ermöglicht. Diese Erweiterung stärkt die Governance, indem Unternehmen mehr Kontrolle über ihre KI-Workflows erhalten.
Ebenfalls neu ist MLflow für Agentenqualität und Observability, eine Funktion, die Interaktionen von KI-Agenten nachverfolgt und deren Leistung bewertet. Damit können Unternehmen KI-gestützte Prozesse besser überwachen und optimieren. Die Veranstaltung legte einen besonderen Fokus auf einsatzbereite KI-Agenten und erweiterte die Plattform-Unterstützung für führende Modelle wie OpenAI, Google Gemini und Claude 3.7 Sonnet.
SAP und Databricks präsentierten Fortschritte bei SAP Databricks, das bald in die SAP Business Data Cloud integriert wird. Diese Verknüpfung ermöglicht eine reibungslosere Zusammenführung von SAP-Daten mit anderen Geschäftsinformationen und erleichtert deren Nutzung über Databricks- und SAP-Systeme hinweg. Christian Klein, CEO von SAP, treibt die stärkere KI-Einführung im Unternehmen voran – ob er persönlich an der Münchner Veranstaltung teilnahm, wurde nicht bestätigt.
Vorgestellt wurden zudem Lakebase, der AI/BI Genie sowie Praxisbeispiele von Unternehmen wie Aldi Süd und Bayer. Diese zeigten, wie Datenplattformen und Agenten-Technologien bereits heute die Produktivität in Branchen wie Einzelhandel und Pharma steigern.
Um die Flexibilität zu erhöhen, weitete Databricks die Unterstützung für weitere Modelle, Frameworks und Server aus. Unternehmen können so mehrstufige Workflows aufbauen, ohne an ein einzelnes System oder einen Anbieter gebunden zu sein.
Die Münchner Veranstaltung unterstrich Databricks’ Bestreben, eine offene, interoperable Plattform für Unternehmens-KI zu werden. Mit Tools wie AI Gateway, MLflow und engerer SAP-Integration will das Unternehmen Governance vereinfachen und die KI-Einführung beschleunigen. Firmen haben nun mehr Möglichkeiten, KI-Lösungen in ihren Betrieben einzusetzen, zu überwachen und zu skalieren.






