Chaos am Wochenende: Staus durch Karneval, Sicherheitskonferenz und Winterurlaub
Christina JunitzFaschingsferien: ADAC erwartet starken Verkehr und Staus am Wochenende - Chaos am Wochenende: Staus durch Karneval, Sicherheitskonferenz und Winterurlaub
Staus und Verzögerungen drohen in Süddeutschland und Nachbarländern am zweiten Februar-Wochenende
In Süddeutschland und den angrenzenden Ländern muss am zweiten Februar-Wochenende mit erheblichem Verkehrsaufkommen und Verzögerungen gerechnet werden. Die Kombination aus Karnevalsferien, Winterurlaub und der Münchner Sicherheitskonferenz wird für Staus auf Straßen und an Grenzübergängen sorgen. Autofahrer müssen mit langsamen Fahrbahnen, glatten Straßen und möglichen Sperrungen rechnen.
Die Münchner Sicherheitskonferenz führt in der Sicherheitszone der Stadt zu strengen Verkehrsbeschränkungen. Polizeibegleitungen und angekündigte Demonstrationen werden die Verzögerungen verstärken, insbesondere ab Freitagnachmittag. Gleichzeitig werden Tagesausflügler und Kurzzeiturlauber auf dem Weg in Wintersportgebiete das Verkehrsaufkommen weiter erhöhen.
Auch die Karnevalsfeiern tragen ihren Teil bei: Umzüge und Straßensperrungen in vielen Städten erschweren den Verkehr. In Bayern, im Saarland und in Thüringen beginnen an diesem Wochenende die Karnevalsferien, was zu zusätzlichem Stau in Süddeutschland führt. Winterliches Wetter mit vereisten Straßenabschnitten könnte die Fahrbedingungen weiter verschlechtern.
Die Staus bleiben nicht auf Deutschland beschränkt. In Österreich wird auf den Hauptrouten mit dichtem Verkehr gerechnet, darunter die Westautobahn (A1), die Brennerautobahn (A13) und die Tauernautobahn (A10). An den Grenzübergängen Brennerpass sowie Fernpass bei Füssen/Reutte müssen Autofahrer mit langen Wartezeiten rechnen. Besonders betroffen sein werden Tirol, Salzburg und Vorarlberg.
Auch in der Schweiz wird es auf den Straßen voll: Vor allem auf der Gotthardroute (A2), der San-Bernardino-Strecke (A13) und der A1 zwischen Bern und Zürich ist mit starkem Verkehr zu rechnen. Die Zufahrtsstraßen zu Skigebieten in Graubünden, dem Berner Oberland, dem Wallis und der Zentralschweiz werden überlastet sein. Reisende, die aus diesen Ländern nach Deutschland einreisen, müssen mit zusätzlichen Kontrollen und Wartezeiten rechnen.
Autofahrer sollten für dieses Wochenende extra Zeit einplanen. Die Mischung aus Ferienverkehr, Winterwetter und Sicherheitsvorkehrungen wird die Fahrten in Süddeutschland und darüber hinaus verlangsamen. Die Behörden raten, sich vor Fahrtantritt über die Verkehrslage zu informieren und mögliche Verzögerungen einzukalkulieren.






